Archiv für April 21, 2014

Berliner Promenade in neuem Licht

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Light_Act_Project. Panorama Berliner Promenade -ein Bild von den Lichtproben. Foto: Daniel Hausig

Studierende und Lehrende der Hochschule der Bildenden Künste (HBKsaar) zeigen vom 25. bis 27. April 2014 mit Light_Act_Project ein speziell für die Berliner Promenade in Saarbrücken entwickeltes Programm, das rund 4.000 Quadratmeter Fassadenfläche mit Bild- und Videoarbeiten unterschiedlicher künstlerischer Positionen überschreibt. Die temporären Interventionen untersuchen ortsbezogen das Zusammenspiel von Räumen und projizierten Bildern.

Fortsetzung der Malerei mit anderen Mitteln

Realisiert wird das Lichtkunstprojekt in Kooperation mit der Landeshauptstadt Saarbrücken (Veranstalter) und Energie SaarLorLux. In seinem Lehrgebiet „Malerei/Intermedia“ entwickelt Prof. Daniel Hausig seit vielen Jahren Projekte, in denen er zur Fortsetzung der Malerei mit anderen Mitteln forscht und die Licht in der Bildenden Kunst als Material und Medium reflektieren.

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Light_Act_Project. Berliner Promenade. Lichtproben. Videostill: Jill Els/Foto:Daniel Hausig

Als Gestaltungsmittel im urbanen Raum eingesetzt, ermöglicht Licht andere Formen der Wahrnehmung und eröffnet neue Sichtweisen auf das Altbekannte. Temporäre Interventionen untersuchen und zeigen die kulturelle Identität und Gestaltbarkeit der eigenen Stadt. MehrereLichtprojekte wurden in den zurückliegenden Jahren gemeinsam mit dem Hochschulinstitut xm:lab – Experimental Media Lab, das forschendes Lehren und Lernen an der Schnittstelle von Technik, Kunst und Design fördert,realisiert.

Im Zentrum des jüngsten Projekts Light_Act_Project steht die künstlerische Auseinandersetzung mit der Berliner Promenade, einer Stadtansicht in Saarbrücken, die aus mehreren, nebeneinander liegenden Geschäftsgebäuden besteht.

600 Meter lange Einkaufsmeile

Die 600 Meter lange Einkaufsmeile am Ufer der Saar wurde 1960 an Stelle eines alten Promenadenstegs erbaut und erhielt ihren Namen nach dem Berliner Mauerbau 1961. Im Zuge des städtebaulichen Projekts „Stadtmitte am Fluss“ wurde sie umfangreich saniert und 2013 Jahr fertig gestellt.

Begleitung durch Bettina Catler-Pelz

Über einen Zeitraum von 18 Monaten entwickelten die Studierenden unter der Leitung von Prof. Daniel Hausig, Henrik Elburn und Ingo Wendt ortspezifische Interventionen, die das Zusammenspiel von vorgefunden Räumen und projizierten Bildern untersuchen. Kuratorisch begleitete Bettina Catler-Pelz. Sie ist als Kuratorin mit dem Schwerpunkt Licht in Kunst, Design und Architektur an vielen Ausstellungs- und Forschungsprojekten im In- und Ausland beteiligt und hat den Entwicklungsprozess begleitet.

Für die Berliner Promenade in Saarbrücken entstanden ausgehend von Malerei, Zeichnung, Fotografie, Animation und Video zwölf unterschiedliche Konzepte, die die Gebäude aus den 1950er und 1960er Jahren nach Einbruch der Dunkelheit in farbige Lichtskulpturen verwandeln. In der groß angelegten Lichtinstallation wechseln Raster mit Linien, farbig-monochrome mit schwarz-weißen Flächen, bewegte mit stillen Bildern.

Tropfenförmige Lichterscheinungen

Einmal scheinen sich die Gebäude durch die Überlagerung mit einem3D-Modell zu verbiegen und zu drehen, ein anderes Mal passieren Barcodes die Fassaden und Morellet-Effekte lösen durch sich bewegende grafische Strukturen die Gebäudekonturen auf. Fotosammlungen wandern als Matrix über Wände und Fenster und scheinen die Gebäude in farbig leuchtende, sakrale Fenster zu verwandeln. Tropfenförmige Lichterscheinungen überschreiben wellenartig die streng gerasterte Architektur. Zeichnung, Malerei und abstrakte Fotografie tauchen die Berliner Promenade in atmosphärisches mehr oder weniger monochromes Licht.

Start am 25. April

Die künstlerischen Bild- und Videoarbeiten von André Allmannsberger, Marion Cziba, Henrik Elburn, Jill Els, Martin Fell, Daniel Hausig, Rosita Hofmann, Octavian Mariutiu, François Schwamborn, Michael Voigt, Ralf Weber und Ingo Wendt sind vom 25. bis 27. April jeweils nach Einbruch der Dämmerung ab 21 bis 24 Uhr an der Berliner Promenade in Saarbrücken zu sehen. Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen hier

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Licht- und Klangspiele beim Festungsleuchten

Rheinleuchten

Licht- und Klangspiele verzaubern die Festung. Foto: www.rheinleuchten.de

So haben Sie die Festung Ehrenbreitstein noch nie gesehen! Zum Start in die Tourismus-Saison 2014 veranstaltet die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) zum zweiten Mal ein aufwendiges Lichtkunstspektakel. Noch bis 21. April werden beim „FestungsLeuchten“ die mächtigen Mauern im Licht wackeln, Kanonenkugeln fliegen und verwandeln sich, leuchtende Bälle tanzen, der Mond geht auf, und auf dem Oberen Schlosshof steht als großes Highlight in diesem Jahr ein 3D-Videomapping auf dem Programm.

Installation von Wolfram Lenssen

Zum Abschluss kann „Matrix“ oder „Mission Impossible“ gespielt werden, ganz nach Geschmack. Wie bereits 2013 ist Lichtkünstler Wolfram Lenssen vom ForumInterart aus Dortmund für die atemberaubenden Licht- und Klangspiele verantwortlich.

Eingebettet ist das „FestungsLeuchten“ erstmalig in das Festival „RheinLeuchten“, das die GDKE in Kooperation mit dem Zweckverband Oberes Mittelrheintal durchführt. Neben der Festung werden ebenso Burg Rheinfels in St. Goar und die Classic City in Rüdesheim spektakulär illuminiert werden.

Reise durch die Geschichte der Burgruine

Auf Burg Rheinfels gibt es ein Wiedersehen mit der Installation des Ateliers Skertzò, die bereits 2009 zur Rheinpartie zu sehen war. Die Pariser gehören zu den Stars der französischen Lichtkunst-Szene. Spielerisch, bunt und emotional geht es durch die Jahrhunderte der Burgruine, vom mühsamen Aufbau, über die Blütezeit bis zum Niedergang der imposanten Burganlage.

Rheinromantik kommt nicht zu kurz

In Rüdesheim liegt es an dem Stuttgarter Lichtkünstler Kurt-Laurenz Theinert, das ehemalige Asbach-Gelände in Szene zu setzen. Und gleich beim Betreten der Classic City über die legendäre Asbach‐Gasse wird klar, dass Klang und Licht Räume und Häuser komplett verändern können. Die Besucher dürfen sich auf eine abstrakte, energiegeladene Lichtinszenierung freuen, bei der die Rheinromantik nicht zu kurz kommt.

Von Einbruch der Dunkelheit bis Mitternacht

Die Lichtspiele finden bis 21. April jeweils von Einbruch der Dunkelheit bis Mitternacht statt. Die Spielorte sind auf eine Verweildauer von 45‐60 Minuten angelegt, die Festung auf ca. 90 Minuten.

Der Eintritt kostet pro Spielort, Abend und Person 6,00 €. Auf der Festung Ehrenbreitstein ist das „FestungsLeuchten“ in der Festung‐Dauerkarte oder Kombi‐Dauerkarte enthalten, zudem ist das Einzel‐Abendticket der Seilbahn Koblenz erhältlich. Die Seilbahn fährt an allen Veranstaltungstagen bis 0.30 Uhr!

Für 12,00 € wird zudem ein Kombiticket für alle drei Spielorte angeboten. Die Karten sind an den jeweiligen Abendkassen erhältlich, die Kombikarte kann zudem beim Zweckverband bestellt werden.

Besondere gastronomische Angebote begleiten das Lichtkunstfestival auf den jeweiligen Spielorten.

Licht und Laser treffen Orff und Verdi

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Die konzertante Inszenierung glänzt durch den Einsatz moderner Licht- und Lasertechnik in den einzelnen Konzertabschnitten. Foto: Peter Vogel

Im April und Mai präsentieren das Ensemble von „Carmina Burana“ das gewaltige Chorwerk Orffs sowie Kompositionen von Giuseppe Verdi in Düsseldorf und Essen in neuartiger Art und Weise. Die konzertante Inszenierung glänzt durch den Einsatz moderner Licht- und Lasertechnik in den einzelnen Konzertabschnitten. Während Chor und Orchester die einzelnen Lieder wiedergeben, erzählt eine einmalige Licht- und Laserchoreographie die Geschichte der „Carmina Burana“ neu.

Präzise Projektion

Während des Konzertes werden sich farbenprächtige Beleuchtungseffekte abwechseln und den Spielort in ein optisches Farbenmeer verwandeln. Auf Projektionskreisen wird Jürgen Matkowitz einzelne Elemente mit farbigen Laserstrahlen präzise projizieren.

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Das Licht- und Laserkonzept wurde von Jürgen Matkowitz entwickelt. Foto: Peter Vogel

Im ersten Teil des audio-visuellen Konzertereignisse stehen die Werke des italienischen Romantikers Giuseppe Verdi: Die schönsten Melodien aus den Opern-Klassikern „Aida“, „Nabucco“ oder „La Traviata“ werden von der Nordböhmischen Philharmonie Teplice interpretiert. Im zweiten Teil des Konzerts werden die tschechischen Musiker durch den Chor der Staatsoper Prag verstärkt. Zu hören sind alle drei Teile („Uf dem Anger“, „In taberna“ und „Cours d’amours“) der szenischen Kantate von Carl Orff, die in die mystische Klangwelt des Mittelalters entführt.

Seit 1984 am Start

Das speziell für diesen Abend kreierte Licht- und Laserkonzept wurde von Multimedia- Laserartist Jürgen Matkowitz entwickelt. Er ist Inhaber von Apollo art of laser & fire, ein Unternehmen für die künstlerische Gestaltung ungewöhnlicher multimedialer und spektakulärer Shows. Seit 1984 arrangieren er und sein Team musiksynchrone Laserszenarien, Kunstfeuerwerke und multimedialen Shows. Aufgrund seiner musikalischen Vorbildung und seinen Erfahrungen als Musikproduzent, Komponist und Texter, ist nicht nur eine korrekte Zusammenarbeit mit großen Orchestern wie den Pragern Philharmonikern möglich.

Vielmehr erstellt Jürgen Matkowitz auch ein auf den Auftraggeber zugeschnittenes musiksynchrones spektakuläres Laser-und Pyroszenario im eigenen Tonstudio. Nicht zu vergessen sind die oft kunstvoll in die Show eingefügten und live gespielten Stücke auf der Konzert- oder Lasergitarre oder auf dem Piano.
Seit 2005 begleitet Jürgen Matkowitz die Veranstaltungen von Lux concerts.events. Neben der Veranstaltungsreihe „Carmina Burana“ arrangiert er auch das Feuerwerksfestival „Pyro Games“, das Licht-, Laser- und Feuerspektakel „Flames of Classic“ sowie die deutschlandweite Tournee „Mozart Spectacular – die Zauberflöte.“

Die Tickets erhalten Interessierte an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie über die bundesweite Tickethotline 0 18 05 – 570 070 (14ct/Minute, Mobilfunkpreise höher).

Weitere Informationen: www.opern-festspiele.de

Termine und Spielorte:
30. April: Tonhalle Düsseldorf

3. Mai: Philharmonie Essen

Karten gibt es unter anderem unter www.ruhrticket.de

Urbanscreen spielt mit Licht und Formen

Lichtinstallation "320 Grad Licht" von Urbanscreen. Foto: Wolfgang Volz

Lichtinstallation „320 Grad Licht“ von Urbanscreen. Foto: Wolfgang Volz

Ausgewählte Meisterwerke der Kunstgeschichte zeigen vom 11. April bis 30. Dezember 2014 im Gasometer Oberhausen die Vielfalt der Schönheit in der Kunst. Höhepunkt ist die 100 Meter hohe Installation „320° Licht“ von URBANSCREEN.

Die Bremer Künstlergruppe URBANSCREEN nimmt die kathedralenartige Schönheit des Gasometers zum Ausgangspunkt für ein faszinierendes Spiel mit Formen und Licht. In einem Radius von 320 Grad wachsen und verändern sich auf der 100 Meter hohen Innenwand des Gasometers grafische Muster. Der Betrachter erlebt ein rund 20-minütiges, ständig fortlaufendes Wechselspiel zwischen realem und virtuellem Raum, bei dem sich der Gasometer in seine Strukturen aufzulösen scheint und schließlich doch immer wieder zu seiner klaren Form zurückfindet.

Verzicht auf konkrete Bildelemente

Punkte, Linien und Flächen zeichnen die elementaren Bestandteile der umgebenden Architektur nach. Von der Eindimensionalität hin zur Dreidimensionalität entwickelt sich innerhalb der Inszenierung ein imaginärer Raum. „Diese Schwerpunktsetzung bedeutet für uns einen konsequenten Verzicht auf konkrete Bildelemente, die in ihrer unauflöslichen Zeichenhaftigkeit immer auch auf externe Inhalte verweisen“, so die international gefragte Künstlergruppe. Die grafischen Grundelemente tauchen überwiegend als weißer Vollton auf und offenbaren ihre zweite Funktion, wenn im ausgeleuchteten Quadrat auch die charakteristische schwarzbraune Oberfläche des Innenraums erkennbar wird.

Klänge aus sieben Kanälen

Lichtinstallation "320° Licht" von Urbanscreen im Gasometer Oberhausen Foto: Wolfgang Volz

„320 Grad Licht“ spielt mit dem riesigen Gasometer. Foto: Wolfgang Volz

Über sieben Kanäle eingespeiste Klänge ergänzen die raumprägende Wirkung der Installation. Die Komposition baut auf dem gegebenen Raumklang und seinem natürlichen Widerhall auf und bildet so eine organische Einheit mit der visuellen Ebene der Arbeit. „Dabei geht es nicht im konventionellen Sinne um eine akustische Beschallung – vielmehr begreifen wir den Gasometer als eigenständigen Klangkörper, den es wie ein Instrument zu ‚spielen‘ gilt. Jeder Ton ist von der Beschaffenheit des Ortes gefärbt und somit seinem ursprünglichen Klang entfremdet“.

„320° Licht“ wird mit 21 Projektoren des Projektpartners Epson realisiert. Mit rund 20 000 Quadratmetern bespielter Fläche gehört die Installation zu den größten und technisch anspruchsvollsten Innenraumprojektionen weltweit.

Monumentale Größe

„320° Licht“ spielt mit dem Raum, schafft Illusionen und zerstört sie wieder. Die Installation betont die monumentale Größe, die Form und die Materialität des Raumes – und ist somit auch eine Hommage an die Schönheit des Gasometers.

Diese Schönheit des Innenraums offenbarte sich erst, als der Gasometer in eine Ausstellungshalle umgebaut wurde. Vor 20 Jahren, im Juli 1994, wurde die erste Ausstellung „Feuer und Flamme“ eröffnet. Damals war nicht absehbar, welche Erfolgsgeschichte der Gasometer als Ausstellungshalle schreiben würde. „Neben den hochwertigen kulturwissenschaftlichen und den Kunstausstellungen ist es sicherlich die Schönheit des Raumes, die bis heute weit mehr als fünf Millionen Besucher begeistert hat. So hätte es im Jubiläumsjahr kaum ein passenderes Ausstellungsthema als ‚Der schöne Schein‘ geben können.“ sagt Jeanette Schmitz, Geschäftsführerin der Gasometer Oberhausen GmbH.

Wahrzeichen von Oberhausen

Der Gasometer Oberhausen, 117,5 Meter hoch, wurde vor 85 Jahren, 1929, in Betrieb genommen und ist heute Wahrzeichen der Stadt, beeindruckendes Dokument der Bau- und Technikgeschichte und spektakulärer Veranstaltungsort. Seit 1994 ist er ein kaum mehr wegzudenkender Bestandteil der Kulturlandschaft in Nordrhein-Westfalen. Mit bisher dreizehn auch international erfolgreichen Ausstellungen steht der Gasometer Oberhausen stellvertretend für den lebendigen Wandel der Region. Hinzu kommen zahlreiche Theateraufführungen und Konzerte, Lesungen und Vorträge, in denen der einstige Gasspeicher das einzigartige Raumerlebnis in seinem Inneren auf unterschiedliche Weise unter Beweis gestellt hat. Vom Dach dieser „Kathedrale der Industrie“, zu erreichen über den gläsernen Panoramaaufzug, bietet sich der Ausblick über das gesamte westliche Ruhrgebiet.

Gesamtleitung Jeanette Schmitz

„Der schöne Schein“ ist eine Ausstellung der Gasometer Oberhausen GmbH unter der Gesamtleitung von Jeanette Schmitz. Kuratoren sind Prof. Peter Pachnicke und Wolfgang Volz, die im Gasometer Oberhausen bereits für die Umsetzung erfolgreicher Ausstellungen wie „Das Auge des Himmels“, „Sternstunden“, „Magische Orte“ und Christos „Big Air Package“ verantwortlich waren. Kuratorische Mitarbeit: Dr. Martina Dlugaiczyk, Judith Schüller und Thomas Wolf.

Die Künstlergruppe URBANSCREEN wurde international bekannt durch die spektakulären Illuminationen des Opernhauses in Sydney (Australien), der Rice-University in Houston (USA) und die Light-Sound-Kompositionen auf der Kunsthalle Hamburg, dem Kunstquartier Wien und dem Bauhaus Dessau.

Ort
Gasometer Oberhausen, Arenastraße 11, 46047 Oberhausen

Dauer
11. April bis 30. Dezember 2014

Öffnungszeiten
dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen: 10 bis 18 Uhr,
montags geschlossen,
​in den NRW-Ferien an allen Wochentagen geöffnet

Eintrittspreise

  • Erwachsene 9 EUR, ermäßigt 6 EUR,
  • Familien (2 Erwachsene, bis zu 5 Kinder) 20 EUR
  • Kombiticket mit der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen 11 EUR,
  • Kombiticket mit dem LVR-Industriemuseum 10 EUR

Förderturm Ostpol legt ExtraSchicht ein

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Auch der Ostpol in Bönen. ein ehemaliger Fördertrum, zählt zu den neuen Spielorten der ExtraSchicht. Foto: www.foerderturm-boenen.de

In zweieinhalb Monaten begeben sich wieder mehr als 200 000 Besucher auf Entdeckungstour durch die Metropole Ruhr. Mit knapp 50 Spielorten in 20 Städten feiert die Region ihre 14. ExtraSchicht und dazu die Premiere von fünf neuen Spielorten.

Die Siedlung Eisenheim, mit über 160 Jahren die älteste Arbeitersiedlung ihrer Art, bereichert in Oberhausen das Programm. Erstmalig sind die Ruhrfestspiele dabei und treten mit ihrem Ensemble in Recklinghausen in der Halle König Ludwig 1/2 auf, eine ehemalige Fördermaschinenhalle und jüngste Spielstätte des Festivals. Eigens für ihren Einsatz bei der ExtraSchicht gehen die Festspiele in die Verlängerung.

Halle Koenig Ludwig klein

Die Halle König Ludwig ist die jüngste Spielstätte der Ruhrfestpsiele in Recklinghausen. Sie ist erstmals Spielort der ExtraSchicht. Foto: Torsten Janfeld

In Bochum bereichern das rewirpowerSTADION und das Schauspielhaus Bochum die Spielort-Liste. Mit den im Stadion auftretenden BoSys (Bochumer Symphonikern) unter der Leitung von Dirigent Steven Sloane geht die Fußballstätte in der Nacht vom 28. Juni auf ExtraSchicht. Das Schauspielhaus Bochum, als Headquarter des „Detroit-Projekts“, öffnet die ehemalige Eve-Bar exklusiv für das ExtraSchicht-Publikum. Mit dem Ostpol in Bönen, einem ehemaligen Förderturm und heutigen Lichtkunstwerk, geht gleichzeitig die östliche Begrenzung der Route der Landmarken-Kunst als Spielort an den Start.

Route der Industriekultur

Neben den neuen Spielorten sind natürlich auch die Standorte der Route der Industriekultur dabei, wie das Welterbe Zollverein, der Gasometer Oberhausen, die Jahrhunderthalle Bochum oder die Zeche Zollern in Dortmund. Der Landschaftspark Duisburg-Nord feiert übrigens in der ExtraSchicht-Nacht sein 20-jähriges Jubiläum und im Innenhafen Duisburg öffnet erstmals das Landesarchiv NRW seine Pforten. Die Kokerei Hansa in Dortmund ist nach einem Jahr Pause ebenso wieder dabei, wie die Zeche Waltrop.

„Jazzline“ – eine Bühne für den Nachwuchs

In der Henrichshütte Hattingen gibt das Klavier-Festival Ruhr mit „JazzLine“ dem künstlerischen Nachwuchs an einem zweiten Spielort der ExtraSchicht eine Bühne und in Lünen feiert die Kaffeerösterei, die mit der Teilnahme an der ExtraSchicht 2013 für die positivste Schlagzeile in Lünen* sorgte, wieder mit!

Die Mischung aus beeindruckenden Standorten der Industriegeschichte, künstlerischen Performances und begeisterten Besuchern ist weiterhin der Erfolgsfaktor der ExtraSchicht.

Die Tickets kosten für Frühbucher (bis 11. Mai) 12 Euro. Im Vorverkauf (ab 11. Mai bis 27. Juni) kosten sie 15 Euro. An der Tageskasse werden 18 Euro fällig. Das Vier-Personen-Ticket kostet im Vorverkauf 50 Euro. Mit dem Ticket Ruhr.Topcard ermäßigt sich der Preis für das Einzelticket im Vorverkauf auf 7,40 Euro. Kinder unter sechs jahren haben freien Eintritt.

Info- und Bestellhotline: +49 1806 181650

Weitere Informationen unter www.extraschicht.de

 

 

Bettina Catler-Pelz betreut „Lux Hamburg 2015“

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Gewohnte Stadtansichten verändern – das gelang auf dem Rathausplatz Rainer Plum bei den Lüdenscheider Lichtrouten 2013. Foto Wolfgang Teipel

Im kommenden Jahr soll im Rahmen des von der UNESCO proklamierten Jahr des Lichts soll die Schlüsselrolle des Lichts in Forschung und Kultur gewürdigt werden. In Hamburg wird dazu ein neues Festivalformat entwickelt. „Lux Hamburg“  wird vom 13. bis 22. Februar 2015 die Bedeutung des Lichts für Wissenschaft, Technik, Natur und Kultur herausstreichen. Mehr lesen auf der Site der UNESCO.

Vertraute Ansichten werden verändert

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Lichtrouten-Kuratorin Bettina Catler-Pelz hat die künstlerische Leitung von „Lux Hamburg“ übernommen. Foto: Jakob Salzmann

Lichtbasierte Kunstinterventionen und modellhafte Lichtinszenierungen werden die vertrauten Stadtansichten verändern. In der Zusammenarbeit verschiedenster Kunst- und Kulturinstitutionen, darunter die Deichtorhallen, das Hamburg Museum, die Kunsthalle, die Laeiszhalle und das Museum für Kunst und Gewerbe, entwickelt Inferno Events das neue Festivalformat für Hamburg.

Zusammenarbeit mit Tom Groll

Die künstlerische Leitung liegt bei der Kuratorin Bettina Catler-Pelz. Fokus ihrer internationalen Ausstellungstätigkeit ist Licht in Kunst, Design und Architektur. Von Anfang an entwickelte sie gemeinsam mit Tom Groll die Konzeption für die LichtRouten in Lüdenscheid. Beide wählten die Standorte, die Techniken und die Teilnehmer/innen aus. In den letzten zehn Jahren haben Bettina Catler-Pelz und Tom Groll – zum Teil gemeinsam, zum Teil getrennt – weitere Ausstellungsformate mit dem Schwerpunkt auf lichtbasierten Materialen und Medien entwickelt.

Tom Groll

Tom Groll von der technischen Leitung „Lux Hamburg“. Foto: Florian Hesse

Dazu gehört GLOW – Forum für Licht und Architektur in Eindhoven mit vier Editionen von 2006 bis 2009, NARRACJE – Interventionen im öffentlichen Raum in Danzig mit drei Editionen von 2009 bis 2011 und die LICHTSTRÖME in Koblenz mit zwei Editionen in 2011 und 2012.

Tom Groll in  der technischen Leitung

Die technische Leitung von „Lux Hamburg“ haben Ingo Dietzel und Tom Groll übernommen. Tom Groll ist Künstler und Kurator. Seit Anfang der 1990er Jahren realisiert er Ausstellungen im In- und Ausland. Im seinem künstlerischen Werkprozess geht es ihm um die Erfahrung kontinuierlicher Transformation. In der Polarität von Erfahrbarem und Vorstellbarem ist es sein Ziel, jenseits von Wahrnehmungsroutinen, Wirklichkeit zu erfassen. Das Projekt ILLUMINARE ZONEN im Rahmen des Märkischen Stipendiums 2001 war prägend für die Auseinandersetzung mit Licht in seiner künstlerischen Arbeit. Seit 2001 arbeitet er bevorzugt mit Licht in Installationen und Interventionen im öffentlichen Raum. Als Kurator hat er in der Zusammenarbeit mit Bettina Pelz seit 2002 verschiedene Ausstellungsformate entwickelt. Seit 2002 liegt die künstlerische Leitung der LichtRouten bei Bettina Pelz und Tom Groll.

Lux Hamburg ist Teil eines europäischen Netzwerkes von Festivals des Lichts.

Bella Skyway, Torun/PL
Glow, Eindhoven/NL
Lichtrouten, Lüdenscheid/DE
Lumiere, Durham/UK
Lumina, Cascais/PT
Lux Helsinki, Helsinki/FI
Signal, Prag/CZ
Svetlobna Gverila, Ljubljana/SI

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Lichtkunst als Abendprogramm für Messebesucher

Luminale

Während der Light+Building wird Frankfurt zu einer Stadt des Lichts.

Frankfurt steht einmal mehr im Zeichen der Lichtkunst. Mit rund 180 Projekten verwandelt die siebte Biennale der Lichtkultur die Mainmetropole in eine Stadt des Lichtes.

Die Luminale bildet das Abend-Programm für die rund 195 000 Messebesucher der Light+Building auf der auch zahlreiche Unternehmen aus dem Märkischen Kreis vertreten sind. Die Kombination von Fachmesse und Stadterlebnis verwandelt den Raum Frankfurt in einen einzigartigen Treffpunkt rund um das Thema Licht und versammelt die Szene von den Herstellern bis zu den Designern und Künstlern. Die Gelegenheit, um zu sehen und gesehen zu werden. Eine Chance, die es in dieser kompakten Form nur alle zwei Jahre während der Light+Building gibt.

Plattform für Ideen

Die Luminale ist Plattform für Ideen und Innovationen zum Thema Licht, Energieeffizienz, Verwendung neuer Technologien und Materialien und zur urbanen Lebensqualität in unseren Städten. Zu sehen sind in Frankfurt und Offenbach bis Freitag jeweils vom Einbruch der Dunkelheit an mehr als 180 Installationen und Performances, die die technischen Möglichkeiten und den ästhetischen Gewinn des Spiels mit dem Licht in Szene setzen. Zu den beliebtesten Attraktionen dürfte in diesem Jahr die Illumination der Osthafenbrücke gehören. Die erst vor einem Vierteljahr eröffnete Stahlkonstruktion, auf der während der Festivalabende keine Autos fahren, lockt Fotografen zudem mit einem exzellenten Blick auf die Skyline.

„Tränen des Heiligen Petrus“

Einer der wichtigsten Veranstaltungsorte der Luminale ist der Palmengarten. Zwölf Installationen sind dort aufgebaut. Dazu zählt das Projekt des brasilianischen Künstlers Vinicius Silva de Almeida. Seine „Tränen des Heiligen Petrus“ bestehen aus vielen hundert mit Wasser gefüllten Glühbirnen. Sie wirken auf den Betrachter wie ein in der Luft schwebender Regenschauer.

Die großen Plätze der Innenstadt sind ebenfalls Teil der Luminale. Auf der Hauptwache steht für die Zeit der Biennale ein Industrieroboter. Sein Arm hält einen leuchtenden Stab mit dem er Besuchern den Weg zeigt.

Auch die Fassade des Frankfurter Hauptbahnhofs wird für die Biennale beleuchtet. LED-Technik hebt seine architektonischen Besonderheiten hervor.