Förderpreis für junge Lichtkünstler

„Der reflektierende Korridor | Entwurf zum Stoppen des freien Falls, 2002Das Zentrum von Olafur Eliasson im Zentrum für internationale Lichtkunst Unna am 26. Oktober  2012. Foto: www.frankvinken.com

„Der reflektierende Korridor | Entwurf zum Stoppen des freien Falls, 2002Das Zentrum von Olafur Eliasson im Zentrum für internationale Lichtkunst Unna am 26. Oktober 2012. Foto: www.frankvinken.com

Erstmalig wird im Januar 2015 der International Light Art Award (ILAA) vergeben, der vom Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna und der RWE Stiftung initiiert wurde. Im Kontext des von der UNESCO ausgerufenen „Internationalen Jahr des Lichts“ zeichnet der ILAA vielversprechende Künstler und Künstlerinnen aus, deren Werke für die Weiterentwicklung der Lichtkunst wegweisend sind. Der Gewinner des ILAA erhält ein Preisgeld von 10.000 Euro.

Ausstellung über drei Monate

Die erst-, zweit- und drittplatzierten Künstler haben zudem die Möglichkeit, ihre eingereichten Konzepte in den Ausstellungsräumen des Zentrums für Internationale Lichtkunst zu realisieren und für drei Monate öffentlich auszustellen.

Verliehen wird der Preis unter dem Jury-Vorsitz einer der herausragenden Wegbereiter der Lichtkunst, nämlich Otto Piene. Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt durch die Jury im September 2014.

Otto Piene übernimmt Jury-Vorsitz

Otto Piene bei seinem Besuch im Jahr 2009. Foto: LWL

Otto Piene übernimmt den Jury-Vorsitz. Foto: LWL

Im Januar 2015 wird der ILAA im Rahmen eines Festakts in Berlin überreicht. Seit dem Frühjahr 2014 wurden potenzielle Kandidaten von einer international besetzten  Vorschlagskommission eingeladen, bis zum 15. Juni 2014 ein Konzept für ein Lichtkunstwerk einzureichen.

Die Bedeutung des Preises wird auch durch die hochkarätig besetzte ILAA-Jury gespiegelt. Die Jury bilden Christian Boros (Sammler, DE), Bjorn Geldhof ((künstlerischer Leiter PinchukArtCenter, USA), Kazuo Katase (Künstler, JP/DE), Christina Kubisch (Künstlerin, DE), Cliff Lauson ((Kurator Hayward Gallery, GB), Christoph Noe (Art Consultant, CN) und Jan van Munster (Künstler, NL).

"Tunnel of Tears" ein Werk von Keith Sonnier (Sammlung des Zentrums für Internationale Lichtkunst Unna). Foto: www.frankvinken.com

„Tunnel of Tears“ ein Werk von Keith Sonnier (Sammlung des Zentrums für Internationale Lichtkunst Unna). Foto: www.frankvinken.com

Den Jury-Vorsitz übernimmt Otto Piene, Mitbegründer der internationalen ZERO-Bewegung. Piene erhielt in diesem Jahr für sein Lebenswerk den ersten Deutschen Lichtkunstpreis und wird mit zahlreichen Ausstellungen geehrt.

Plattform für den Nachwuchs

Mit dem Award und der begleitenden Ausstellung möchte das Zentrum für Internationale Lichtkunst dem künstlerischen Nachwuchs eine Präsentationsplattform bieten. Der Preis fördert Künstler und Künstlerinnen, die sich den zahlreichen Herausforderungen dieses jungen Genres stellen und die Lichtkunst innovativ und kreativ weiterentwickeln.

„Der ILAA zeigt in einzigartiger Weise, über welches große Potenzial junge Lichtkünstler und -künstlerinnen verfügen und trägt dazu bei, dieser dynamischen Form der Gegenwartskunst und den mit ihr verbundenen Themen wie Technologie, Energienutzung und Nachhaltigkeit mehr Aufmerksamkeit zu verleihen“, sagt John Jaspers, Direktor des Zentrums für Internationale Lichtkunst Unna.

Einziges Spezial-Museum

Das weltweit erste und einzige Museum, das spezialisiert ist auf die Präsentation von Lichtkunst, wurde 2001 gegründet. Es vereint in den zehn Meter unter der Erde gelegenen Kühl- und Lagerräumen der ehemaligen Lindenbrauerei die wichtigsten internationalen Positionen der Lichtkunst. Alle Lichtkunstinstallationen wurden eigens für die Räume vor Ort geschaffen, darunter Werke von James Turrell, Christian Boltanski, Ólafur Elíasson, Rebecca Horn, Li Hui, Joseph Kosuth, Brigitte Kowanz, Mischa Kuball, Christina Kubisch, Mario Merz, Francois Morellet, Jan van Munster, Stefan Reusse und Keith Sonnier.

Die Begegnung von avantgardistischer Lichtkunst und historischer Bausubstanz stiftet eine unverwechselbare Atmosphäre und inszeniert einen spannungsvollen Dialog zwischen Vergangenheit und Zukunft.

RWE-Stiftung fördert

Die RWE Stiftung bündelt das bürgerschaftliche Engagement des Energiekonzerns RWE und trägt mit ihren Projekten zu einem umfassenden gesellschaftlichen Verständnis von Energie bei. Hierbei spielt die Förderung der Lichtkunst eine besondere Rolle: Die Stiftung unterstützte im Kulturhauptstadtjahr 2010 u.a. das Projekt „open light in privat spaces“ sowie Mischa Kuballs „New Pott: Neue Heimat im Revier“. Als Partner des Zentrums für Internationale Lichtkunst ermöglicht die RWE Stiftung immer wieder außergewöhnliche Ausstellungen, wie 2009 die Realisation von James Turrells „Skyspace“.

Stephan Muschick, Geschäftsführer der RWE Stiftung, erklärt: „Lichtkunst ist für uns nicht nur ein künstlerischer Ausdruck von Energie, sondern Motor für Innovation und Gestaltung.“

Weitere Informationen zum ILAA 2015 ab sofort auf www.ilaa.eu

Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna

Lindenplatz 1

59423 Unna

+49 2303 103751

info@lichtkunst-unna.de

www.lichtkunst-unna.de

 

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