Lichtkunst und einzigartige Sounds von Sam Khatam

 

Viele wollten sich am Samstag die Bilder auf der Erlöserkirche nicht entgehen lassen. Foto: Wolfgang Teipel

Besucher aus Dortmund, Hagen und der näheren Umgebung: Der 1. Lüdenscheider LichtKunstkalender lockt immer mehr Besucher zur Erlöserkirche. Inzwischen gibt es auch Stammgäste. Eine davon ist Petra Schrader. Sie gestand dem Team der Lokalzeit Südwestfalen am Donnerstag: „Ich komme jeden Abend hierher.“ Mehr seht Ihr im Video https://www.facebook.com/altstadtvereinluedenscheid/videos/1238938673144849

Für sie und viele andere ist der LichtKunstKalender ein Höhepunkt in der Adventszeit 2020. Was passiert auf dem 300 Quadratmeter großen Seitenschiff des ältesten Lüdenscheider Gotteshauses. Von 17 bis 22 Uhr ist hier täglich ein Werk von Tom Groll/Oliver Iserloh, Katharina Berndt, Kuno Seltmann oder Robert Sochacki zu sehen.

Bilder voller Poesie und manchmal auch von kraftvoller Dynamik. Am vergangenen Jahren war ein Zusammenschnitt aller bis dahin gezeigten Werke zu sehen. 20 Minuten hochkarätiger Licht in einer Dauerschleife. Am Samstag, 19. Dezember, werden bereits 19 Einzelbilder, zusammengeschnitten zu einem Film, zu sehen sein.

An der Erlöserkirche wird kräftig gefilmt. Foto: Wolfgang Teipel

Heiligabend und an den beiden Weihnachtsfeiertagen folgt der komplette Film mit 24 Einzelwerken.

Das 38 Minuten lange Werk beschließt dann das einzigartiger Projekt, für das sich die fünf Lichtkünstler aus Lüdenscheid, Düsseldorf, Bremen, Hamburg und Polen zu einem Kollektiv zusammengeschlossen haben.

Die einzigartigen Sounds steuert Sam Khatam bei. Er ist in der Szene besser bekannt als Persian Empire hat sich und Deutschland und einigen Nachbarländern als junger Nachwuchsproduzent einen Namen gemacht.

Die einzigartigen Sound stammen von Sam Khatam. Foto: Facebook/Persian Empire

Nach dem traditionellen Musikunterricht in seiner Jugend entdeckte Sam die große Vielfalt der elektronischen Musikszene. 2011 begann er, eigene Kompositionen zu produzieren, indem er selbstgemachte Sounds zusammen mit bearbeiteten Samples einsetzte. Der Autodidakt dekonstruiert die traditionelle Struktur der Musik und verwandelt seine Samples in einen detaillierten elektronischen Klang. Glatte Synthesizer, tiefe Bassbeats, experimentelle Vocals, kombiniert mit anderen Instrumenten, prägen den unverwechselbaren Sound.

Der Kontakt zu dem Klangkünstler lief über Kuno Seltmann. Beide kennen sich aus gemeinsamen Studienzeiten an der Uni Siegen.

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