Archiv für Juni 22, 2021

Tom Groll setzt Halveraner Wahrzeichen in Szene

Der Turm auf der Halveraner Karlshöhe – in Szene gesetzt von Tom Groll. Foto: Martin Büdenbender

Halver. Nordrhein-Westfalen feiert wieder seinen „Tag der Architektur“. Am 26. und 27. Juni werden in 64 nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden 117 Architekturprojekte öffentlich vorgestellt – und dazu zählt auch der Aussichtsturm auf der Karlshöhe in Halver. Er wurde unter Leitung von Architektin Cathrin Brückmann denkmalgerechte instandgesetzt und hat es in den Katalog jener Objekte geschafft, die beispielgebend sind für das Motto, das sich die Länderarchitektenkammern für den Tag der Architektur 2021 gegeben haben: „Architektur gestaltet Zukunft!“

Schauspiel bei Einbruch der Dunkelheit

So sieht der sanierte Turm tagsüber aus. Foto: Brückmann

Der Turm ist seit Abschluss der Sanierung im Jahr 2020 wieder öffentlich zugängig. Ein besonderes Schauspiel bietet sich jeden Tag nach Einbruch der Dunkelheit. Der Lüdenscheider Lichtkünstler Tom Groll hat das Bauwerk auf besondere Art und Weise in Szene gesetzt. Bei Einbruch der Dunkelheit verwandelt es sich Tag für Tag auf beeindruckende Art und Weise. Tom Groll nennt seine Arbeit „Codex Halvara“.Nähert man sich dem Turm in der Dunkelheit, so tritt dieser im wahrsten Sinne des Wortes in Erscheinung. Langsam rotierend offenbart sich eine historische Sternenkarte. Weiterlesen

Wunderkammer geht mit Robert Sochacki in die nächste Runde

Am Mittwoch wurde in der Wunderkammer noch kräftig gearbeitet. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Ein Ort zwischen Gegenwart und Zukunft – das ist die Wunderkammer in den städtischen Museum Lüdenscheid. Am 5. Juni geht sie in die nächste Runde. Die „World Wide Wunderkammer“ rückt das Thema  Digitalisierung in den Mittelpunkt. Den Auftakt machten das Künstler-Trio „RaumZeitPiraten“ und der polnische Lichtkünstler Robert Sochacki. Auf eine offizielle Eröffnung  müssen die Ausstellungsmacher aufgrund der Corona-Schutzbestimmungen verzichten.

Die Museen präsentiert sich dann hybrid. Die Werke sind sowohl vor Ort und im Internet unter www.wunderkammer-zukunft.de zu sehen. Weiterlesen