Archiv für wolfteipel

International Light Award: Finalisten stehen fest

Die Nominierten für den International Light Art Award (ILAA) stehen fest. Fast 350 Einsendungen aus insgesamt 57 Ländern wurden im Rahmen der offenen Ausschreibung eingereicht. Der ILAA wird 2019 zum dritten Mal vom Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna und der innogy Stiftung verliehen.

Jacqueline Hen (Deutschland), Yasuhiro Chida (Japan) sowie das Duo Charlotte Dachroth & Ole Jeschonnek (Deutschland) wurden von der Fachjury für die Umsetzung ihrer eingereichten Konzepte ausgewählt. Nach Fertigstellung der raumgreifenden und ortsspezifischen Arbeiten tagt die Jury im Juni 2019 ein zweites Mal, um den Preisträger des ILAA zu ernennen. Weiterlesen

Luna lässt Leeuwarden leuchten

Foto: friesland.nl

Am  22., 23. und 24. November werden Künstler und Designer aus dem In- und Ausland in der niederländischen Stadt Leeuwarden an unerwarteten Orten in der Innenstadt mit Licht, Klang und Experimenten überraschen. Bei der  Leeuwarden Urban Night Adventure (LUNA) können Besucher jede Menge Film-, Licht- und Klangkunst erleben. Weiterlesen

Bei Bernhardi Roig ist Licht eine Wucht

Dieses Werk nennt Ruig „Practises to catch the time“. Foto: Bernhard Rot.

Das Lichtkunsxtzentrum Unna zeigt vom 24. November bis 14. April eine Ausstellung mit Werken von Bernhardi Roig. Sie trägt den Titel „Excess“. Bernardi Roig (Palma de Mallorca, 1965) ist einer der wichtigsten Künstler der gegenwärtigen spanischen Kunstszene. Sein Werk umfasst neben Skulpturen und Licht-Installationen auch Videos, Photographien und Zeichnungen. Charakteristisch sind die aus Polyesterharz bestehenden weißen menschlichen Skulpturen in Kombination mit Leuchtstoffröhren. Diese Arbeiten stehen auch im Fokus dieser Ausstellung. Weiterlesen

Der betörende Schein der Light Box

Eine Arbeit von Annika Hippler. Foto: Thomas Langreder

 

Der Leuchtkasten ist aus der Kunst nicht mehr wegzudenken: Seit den 80er Jahren ist er fester Bestandteil der Gegenwartskunst. Die Ausstellung „Light Box“ bietet erstmals einen Überblick über das fa­cet­ten­reiche künstlerische Medium des Leuchtkastens. 18 Positionen national und international renommierter Künstlerinnen und Künstler werden gezeigt, die mit diesem Medium arbeiten, sind noch bis zum 17. März im Kunstmeseum Celle und in der Stadtkirche St. Marien zu sehen.

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Am 24. November strahlt am Hellweg die Lichtkunst

Lichtinstallation von Horst Rellecke an der Kanalbrücke Radbodstraße in Hamm. Foto Liedtke

Am 24. November präsentiert HELLWEG – ein LICHTWEG e.V. die 3. Nacht der Lichtkunst. In dieser Nacht stehen die 43 Lichtlandmarken, illuminierten Industriedenkmäler und Werke der Lichtkunst des östlichen Ruhrgebiets erneut im Fokus.

Lag im vergangenen Jahr ein Schwerpunkt auf dem umfangreichen Programm rund um die örtlichen Lichtkunstwerke im öffentlichen Raum, so sind es in diesem Jahr die geführten Lichtreisen, die mit unterschiedlichen Touren die beteiligten Städte und deren Lichtkunstwerke miteinander verbinden.

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Meisterstück „Luminaris“

 

Perfekt gemacht: Animation und reale Darsteller. Foto: Wolfgang Teipel

Ein rührender Abgesang auf die gute alte Glühlampe – der argentinische Regisseur Juan Pablo Zaramella hat mit seinem Streifen „Luminaris“ die Besucher der Lüdenscheider LichtRouten 2018 beeindruckt.

Reale Darsteller und animierte Objekte

Was in 6:15 Minuten über die über die große Wand am Parkplatz hinter dem Gothaer Parkhaus flimmerte, war ein Kurzfilm, der mit Pixilationstechnik reale Darsteller mit animierten Objekten verbindet. Und immer ging es um die Glühlampe, der die EU per Verordnung im Jahr 2009 den Garaus gemacht hat.

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„Origin“ fasziniert mit Farbexplosionen

„Origin“ von Philipp Mohr. Foto: Wolfgang Teipel

 

Faszination „Origin“: Bei den Lüdenscheider LichtRouten 2018 haben wahre Massen die Arbeit von Philipp Mohr gesehen. Dabei marschierten sie über einen Hinterhof zu einer historischen Stätte –  den Saal des ehemaligen Kinos Capitol über der Kochschule Capitol an der Wilhelmstraße.

„Origin“ konnte man sehen und hören. Je nachdem, wie man seine Hand vor den Antennen des Theremins, dem ersten elektronischen Instrument aus der 1920er Jahren,  hin- und her-bewegte, veränderten sich Farben und Töne der Lichtarbeit. Von einem Kern aus scheinen die 144 Lichtstrahlen aus in gelb, grün, lila und pink zu explodieren. Gesteuert von den elektromagnetischen Wellen, die der eigene Körper ausstrahlt.

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Philipp Artus: Dynamik auf der Rathausfassade

Dynamik auf der Rathausfassade. Foto: Wolfgang Teipel

Explodierende Kaskaden, feine Linien, florale Motive – auf dem Lüdenscheider Rathaus spielt sich während der LichtRouten so einiges ab. Schön dabei: Das Publikum kann sich an der Arbeit „FLORA“ von Philipp Artus zur Musik von Stina Francina, Roland Satterwhite and Jesse Woolston so richtig austoben. Wer möchte, kann an zwei Paneels endlose Variationen abstrakter Formen erzeugen. Chaotisch wild oder zart – so ganz nach dem eigenen Geschmack.

Die Arbeit ist eine interaktive Lichtprojektion, bei der jede Projektion einen einzigartigen Ansatz hat, um die Formen zu steuern. Weiterlesen

LichtRouten ein Fest für Fotografen

LichtRouten

Bei den „Flowers of Change“: Foto: Martin Büdenbender

Für Fotografien sind die Lüdenscheider LichtRouten auch immer eine Art fest. Hier können sich zur blauen Stunde die Outdoor-Installationen ablichten und sich auch Indoor austoben.

Auf dem Parkplatz am Gothaer-Parkhaus. Foto: Martin Büdenbender

 

Einer dieser Fotografen ist Martin Büdenbender. Gut 30 Jahre hat  der Lüdenscheider als Bildredakteur der Westfälischen Rundschau tagesaktuell das Geschehen in der Kreisstadt und der Region im Bild festgehalten.

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Karim Jabbari lässt die Schönheit der Schrift sprechen

Karim Jabbari

Karim Jabbari lässt die Schönheit der Schrift sprechen. Fotos: Wolfgang Teipel

Karim Jabbari lässt die Schönheit der Schrift sprechen. Wie er das macht, das reißt bei den Live-Performances des tunesischen Lichtkünstlers im Rosengarten das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin.  Karim Jabbari könnte zu den Stars der Lüdenscheider LichtRouten 2018 werden.

Seine Werkzeuge sind eine Digitalkamera und verschiedenste Lichtquellen. Damit kreiert er auf der Grundlage arabischer kalligrafischer Schriftzeichen, die auf einer Wand des Bistros L’Aperitif am Rosengarten erscheinen. Arbeit vermittelt die Illusion, dass die Fotos digital verändert werden. Weiterlesen