Archiv für Lichtstadt Lüdenscheid

Insta rüstet 2000 Lichtfelder im Düsseldorfer Kunstpalast um

Insta hat 2000 Lichtfelder im Düsseldorfer Kunstpalast umgerüstet. Foto: Johannes Roloff

Insta hat 2000 Lichtfelder im Düsseldorfer Kunstpalast umgerüstet. Foto: Johannes Roloff

Lüdenscheid. Seit dem Umbau durch den Architekten Oswald Mathias Ungers und der anschließenden Inbetriebnahme im Jahre 2001 verfügt der Gebäudekomplex der Stiftung Museum Kunstpalast in Düsseldorf über vier große Ausstellungssäle sowie ein Foyer.

In allen Räumlichkeiten wird die primäre Beleuchtung mittels decken- und wandbündiger, hinterleuchteter Lichtfelder erzielt, welche in Gruppen von jeweils vier Einzelfeldern in quadratischer Anordnung und einem Raster von 80×80 cm in das architektonische Raum-Raster integriert sind. Im Rahmen der Sanierung und einer internationalen Ausschreibung erhielt das Lüdenscheider Unternehmen Insta den Auftrag, insgesamt 2000 dieser Lichtfelder umzurüsten. Weiterlesen

Was wäre Architektur ohne Licht ?

Leuchtende Wände

Lüdenscheid. Leuchtende Wände gehören zum wichtigen Repertoire der Architekturbeleuchtung. Mit Licht lassen sich Räume definieren und neu interpretieren. Der Vortrag von Dr. Thomas Schielke am 8. November, 18 Uhr in den Museen der Stadt zeigt internationale Projekte von Bleiglasfenstern zur spirituellen Erleuchtung in der Gotik über die Wandflutung in der Moderne bis hin zu dynamischen LED Wänden zur Markeinbildung in der Gegenwart.

Thomas Schielke (*1973) ist Architekt (Studium an der Technischen Universität Darmstadt) und hat sich auf Lichtarchitektur spezialisiert. Mit arclighting.de betreibt er eine Plattform zur Analyse und Design von und mit Architektur und Licht.

Darüber hinaus hat Thomas Schielke an verschiedenen Hochschulen unterrichtet und wurde für Vorträge an Institutionen wie Harvard GSD, MIT Media Lab, Columbia GSAPP oder der ETHZ eingeladen. In seiner Doktorarbeit an der Technischen Universität Darmstadt hat er intensiv Architekturbeleuchtung zur Markenkommunikation analysiert.

Der Kostenbeitrag beträgt drei Euro pro Person.

Vortrag: Sonntag, 8. November.2015

Beginn: 18.00 Uhr

Beitrag: Vortrag 3,00 € pro Person

Ort: Museen der Stadt Lüdenscheid, Sauerfelder Str. 14 – 20, 58511 Lüdenscheid, T. 02351 / 17 14 96

Öffnungszeiten: Mi – So, 11 – 18 Uhr

Lüdenscheid, 02.11.2015

 

DIAL mit neuer Führungsmannschaft

Dial

Die neue Führungs-Crew: Dieter Polle (Mitte) bleibt weiterhin Geschäftsführer. Die Unternehmensführung wurde durch Jürgen Spitz (links) und Friedrich Wilhelm Bremecker (rechts) ergänzt.

Seit 1. Juni 2015 präsentiert sich die DIAL GmbH Lüdenscheid mit einer neuen Führungsmannschaft. Dieter Polle bleibt weiterhin Geschäftsführer. Die Unternehmensführung wurde durch Jürgen Spitz und Friedrich Wilhelm Bremecker ergänzt. Die beiden ebenfalls schon seit geraumer Zeit für DIAL engagierten Leistungsträger erhielten Prokura und bilden nun gemeinsam mit Dieter Polle die Geschäftsleitung. Weiterlesen

Wegen Enervie-Krise: Lüdenscheider Lichtrouten erst 2018

Lichtrouten

Blick in die Zukunft: Die Lüdenscheider Lichtrouten werden von 2016 nach 2018 verschoben. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Das bekannte und beliebte Lichtkunstfestival „LichtRouten“ kann erst wieder im Jahr 2018 in Lüdenscheid stattfinden. Ursprünglich war nach der erfolgreichen Veranstaltung im Jahr 2013 auch eine Auflage des Festivals in 2016 geplant. Als Veranstalter der LichtRouten verfügt das Lüdenscheider Stadtmarketing (LSM) jedoch in der aktuellen Situation nicht über genügend Planungssicherheit, um zum Beispiel Kuratoren und Künstler zu beauftragen. Denn nach wie vor ist ungewiss, wie stark sich der in die Krise geratene LSM-Gesellschafter Enervie in den kommenden Jahren an der Finanzierung der LichtRouten beteiligen kann. Weiterlesen

Starke Akzente in der Stadt des Lichts

Stadt des Lichts

Die Lichstele am Bahnhof – ein starkes Signal für die Stadt des Lichts. Foto: Guido Raith

Sechs leuchtende scharfe Schnitte gliedern die Fassade des Insta-Lagers auf der Hohe Steinert. „Fuchsfeuer“ nennen der Saarbrücker Licht-Designer Tobias Link und das Lüdenscheider Unternehmen die Installation, die seit den Lichtrouten 2013 den 50 Meter langen, 38 Meter breiten und 18 Meter hohen grauen Kubus veredelt. Die scharf konturierten wechselnden Farbverläufe erinnern an Polarlichter und zeigen, was moderne LED-Technik aus dem Hause Insta zu leisten vermag.

Impulse werden aufgenommen

Die Impulse, die Lüdenscheid als „Stadt des Lichts“ aussendet, werden aufgenommen. Weiterlesen

Tom Groll zeigt “Transit” auf der “Glow” in Eindhoven

Tom Groll

In den 300 Metern Schlauch, die auf einer Länge von 30 Metern ausgerollt sind, zirkuliert eine lumineszierende Flüssigkeit.

Lüdenscheid. Tom Groll und Bettina Catler-Pelz haben als Kuratoren 2006 das Lichtfestival „Glow“ in niederländischen Eindhoven mit aus der Taufe gehoben. Zudem projizierten sie Mikroaufnahmen von Teilen der Catharinakerk auf das Gotteshaus und veränderten so die die Sehgewohnheiten auf das historische Gebäude. In den folgenden Jahren begleiteten die „Glow“ weiter als künstlerische Leiter. In diesem Jahr kehrt Tom Groll in den Süden der Niederlande zurück. Diesmal wieder als Künstler. Am wichtigsten Forschung- und Produktionsstandort des Leuchten-Unternehmens zeigt er vom 8. bis 15. November seine Arbeit „Transit“.

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Licht steuert die innere Uhr

Licht kann den Körper manipulieren. Tageslicht-weißes Licht mit hohem Blau-Anteil steigert beispielsweise das Leistungsvermögen und wird daher oft in Arbeitsräumen eingesetzt. Dazu gehören z.B. auch Halogen-Lampen.

Licht kann den Körper manipulieren. Tageslicht-weißes Licht mit hohem Blau-Anteil steigert beispielsweise das Leistungsvermögen und wird daher oft in Arbeitsräumen eingesetzt. Dazu gehören z.B. auch Halogen-Lampen.

Ist der Schlaf gestört, die Motivation im Keller oder setzt die Erinnerung manchmal aus, ist womöglich die biologische Uhr durcheinandergekommen. Schuld sein kann ein Mangel an Tageslicht. Weiterlesen

Gutes Licht erhöht die Leistungsfähigkeit

Das Kunststoff-Institut in Lüdenscheid veranstaltet am 26. Juni bereits zum neunten Mal die Tagung zum Themenkomplex Lichtdesign. Foto: www.kunststoff-institut-luedenscheid.de

Das Kunststoff-Institut in Lüdenscheid veranstaltet am 26. Juni bereits zum neunten Mal die Tagung zum Themenkomplex Lichtdesign. Foto: www.kunststoff-institut-luedenscheid.de

Licht sind nicht nur Photonen, die von A nach B wandern – Licht verleiht dem Menschen Emotionen. Licht erfüllt unterschiedlichste Aufgaben: Es unterstützt das Auge, gibt Orientierung, dient als Warnung, beeinflusst den Bio-Rhythmus, schmückt die Umgebung und kann für funktionelle Aspekte genutzt werden. Lichtdesign und Lichttechnik gehen als Bereich der Lichtplanung längst weit über rein funktionale Aspekte hinaus. Gute Lichtverhältnisse sind für die Leistungsfähigkeit, das Sicherheitsbedürfnis und das Wohlbefinden von hoher Bedeutung. Weiterlesen

Am 29. März geht das Licht aus

Licht aus

Auch in Lüdenscheid wird es am 29. März ab 20.30 Uhr an einigen Stellen dunkel. Foto: Wolfgang Teipel

Am 29. März 2014 ist wieder Earth Hour. Ab 20.30 Uhr schalten weltweit Millionen von Menschen für eine Stunde die Lichter aus, um ein Zeichen für den Schutz des Planeten zu setzen. Auch etliche Gebäude in tausenden Städten versinken für eine Stunde gewollt im Dunkeln – sei es das Brandenburger Tor in Berlin, Sydneys Opernhaus, das Empire State Building in New York oder das Kolosseum in Rom. Die Botschaft der Aktion ist ebenso dringlich wie einfach: Schützt unser Klima und unsere Umwelt!

Kirchen beteiligen sich

Im Jahre 2013 beteiligten sich tausende Städte auf der ganzen Welt. Millionen Menschen sahen oder hörten die Botschaft von Earth Hour. Auch in Lüdenscheid blieben am 23. März 2013 das Rathaus sowie markante Punkte des Rathausplatzes unbeleuchtet. 2014 wird unter anderem die Beleuchtung des Towers of Temperature sowie der Christuskirche erlöschen. Zudem beteiligen sich die evangelischen Kirchengemeinden von Brügge und Brüninghausen aktiv an der Aktion.

Zeichen für die Umwelt setzen

Gemeinsam rufen die Stadt Lüdenscheid und die Klimaschutzbeauftragten aus ganz Südwestfalen dazu auf, auch 2014 ein Zeichen für die Umwelt und den Klimaschutz zu setzen, und die Beleuchtung sowohl innerhalb als auch außerhalb der Gebäude von 20.30 bis 21.30 Uhr auszuschalten. Denn: Jeder kann mitmachen. Nach Angaben des WWF werden sich auch dieses Jahr wieder Millionen Menschen auf der ganzen Welt beteiligen.

Wer auch mitmachen möchte, kann sich unter www.earthhour.wwf.de registrieren und neben Neuigkeiten rund um den Event auch Tipps für die eigene Earth Hour entdecken.

 

Aufflackern vor dem Abriss

Wohnturm-Party-1

Katja Aßmann erklärt auf dem Parkdeck der Turmarkaden den Ablauf der Lichtkunstaktion zum Abschied des Wohnturms.

Aufflackern vor dem Abriss: Nun kommt sie, die große Abschiedsparty für den Bergkamener Wohnturm. Treffpunkt ist am heutigen Freitag, 18. Oktober, um 18.30 Uhr auf dem oberen Parkdeck der Turmarkaden. Das Diskotheken-Team der „A 2“ eröffnet eine kleine Bar. Nach den offiziellen Worten wird der Turm dank schwarzer Spezialfarbe und Laser bis Mitternacht in einem völlig anderen Licht erscheinen.

Schauspiel auch am Samstag

Dieses Schauspiel wiederholt sich am Samstag, 19. Oktober, zum Lichtermarkt am 25. Oktober und auch noch einen Tag später am Samstag, 26. Oktober. Das Schöne dabei ist: Die Abschiedsgemeinde kann dies alles von der bestmöglichen Stelle, nämlich vom Parkdeck aus, beobachten. Während dieser Aktion bleibt der Haupteingang der Turmarkaden geöffnet. Hinauf geht es über die Rolltreppe. Möglicherweise werden die Stellplätze auf dem ersten Parkdeck nicht ausreichen. Eine Etage darüber ist Parken nicht möglich.

Turm steht seit 15 Jahren leer

Die Architekten- und Künstlergruppe osa plant für Urban Lights Ruhr diese besondere Abschiedszeremonie für den zentralen Wohnturm in Bergkamen. Er steht bereits seit 15 Jahren leer und soll Ende des Jahres abgerissen werden. Zwei Seiten des 60 Meter hohen Gebäudes wurden schwarz angestrichen. Die Fassaden dienen als Projektionsfläche für eine Laserinstallation. Die Laserinszenierung greift Szenarien der Turmgeschichte auf und simuliert seinen Abriss, bis der Turm letztendlich im Schwarz der Nacht verschwindet. Über einen temporär eingerichteten Radiokanal (UKW Frequenz 92,9) werden Berichte und Geschichten von Bürgern Bergkamens über den Wohnturm zu hören sein.

Roboter hält einen Leuchtstab

Das Künstlerkollektiv realities:united aus Berlin realisiert mit der Installation Sender die Choreografie eines Industrieroboters. Platziert auf dem an den Wohnturm angrenzenden Parkdeck, wird der Roboter bei Tag, Nacht und je nach Wetterlage unterschiedlich agieren. Bei Tag schwenkt der Roboter eine Fahne und bei Nacht hält er einen Leuchtstab. Wenn sich die Wetterlage verschlechtert, schützt sich der Roboter mit einem Schirm oder einem Dach.

Blogger-Kollegen:

www.sesekegefluester.de

www.nordstadtblogger.de

www.rundblick-unna.de

bergkamen-infoblog.de