Tag Archiv für Lichtkunst

Erfahrungsaustausch mit den Künstlern

LichtRouten

Beim Erfahrungsaustausch vor der LichtRouten-Generalprobe am Donnerstag erhielten alle Beteiligten wichtige Informationen. Foto: Wolfgang Teipel

Ein spannender Nachmittag in der Humboldtvilla, dem Hauptquartier der aktuellen Lüdenscheider LichtRouten: Auf Einladung von Kuratorin Bettina Pelz trafen sich Künstler, Medien und Assistenten zu einem anregenden Gedankenaustausch.

Künstlerinnen und Künstler erläuterten ihre Lüdenscheider Installationen und zeigten weitere Beispiele ihrer Arbeit. Eva-Maria Joeressen und Klaus Kessner vom Team Joeressen+Kessner waren schon beim ersten Besuch im Frühjahr fasziniert vom Lüdenscheider Kulturhaus. Insbesondere die Dachflächen des architektonisch auffälligen Gebäudes hatten es ihnen angetan.

Das Kulturhaus – verändert vom Team Joeressen+Kessner. Foto: Joeressen+Kessner

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Ingo Wendt zeigt raumgreifendes Werk im Kirchturm

Ingo Wendt

Der Aufstieg ins Turmzimmer von St. Joseph und Medardus lohnt sich nicht nur für Fotografen. Foto: Wolfgang Teipel

„Farbe und Licht ermöglichen mir wie ein Maler zu arbeiten, aber in viel größeren Dimensionen.“ Welche Dimension und Formen er dabei kreiert, zeigt der Lichtkünstler Ingo Wendt ab heute (28. September) bis 7. Oktober bei den Lüdenscheider LichtRouten 2018. Wer seine Installation „Chronotop“ sehen möchte, sollte die 75 Stufen zum Turmzimmer der Kirche St. Joseph und Medardus am Sauerfeld erklimmen. Es lohnt sich. Der Raum ist ein Ort zum Entschleunigen über den Dächern der Stadt – einen geeigneteren Platz hätte der Lichtkünstler aus der Pfalz für sein raumgreifendes Werk kaum finden können. Weiterlesen

Objekte strahlen im Schwarzlicht

LichtRouten

Im Innenraum der Eröserkirche ist ein ganz eigener Kosmos entstanden. Foto: Wolfgang Teipel

Lebenswege – sie können gerade verlaufen, unterbrochen werden oder auch mal vom ursprünglichen Ziel abweichen. „Lebenswege“, so nennt der polnische Künstler Marek Radke seine Rauminstallation im Erdgeschoss des Sauerlandcenters. Sie ist während der Lüdenscheider LichtRouten 2018 von 19.30 bis 24 Uhr zu sehen.

Marek Radke verwendet in seinen Arbeit Schwarzlicht und fluozierende Farben. So werden seine Installationen zu wahren Wunderkammern. Zu „Lebenswege“ gehört auch eine riesige Silberfolie, die von einem Ventilator in Bewegung versetzt wird. Weiterlesen

Der Florist des Wandels sagt’s mit Blumen

 

Flowers of Change

Pierre Estève mit einer seiner vielen Flowers of Change. Foto: Wolfgang Teipel

Sag’s mit Blumen: Pierre Estève ist der Florist des Wandels. Sein Projekt „Flowers of Change“ bietet vielen die Chance, über den tiefgreifenden Wandel in der Welt nachzudenken. Bei den LichtRouten Lüdenscheid ist im Garten der Humboldtvilla sein Garten mit 150 Blumen aus Plastik zu sehen. Er soll zum Meditieren einladen.

„Schaut Euch den Garten nicht nur von außen an. Geht hinein, hört den Sound und geht in Euch“, appelliert der Franzose ans Publikum. Die zunehmende Vermüllung der Welt ist sein großes Thema. Weiterlesen

Entdeckungsreise zwischen Nostalgie und Zukunft

Pedro Cabrita Reis: I dreamt your house was a line, © Kewenig

 

Das Internationale Zentrum für Lichtkunst Unna zeigt vom 25. November bis 8. April die Ausstellung ¡BRIGHT! Sie bildet die Fortsetzung der 2015 mit ¡DARK! begonnenen Ausstellungsreihe, in der die Sehgewohnheiten des Besuchers auf besondere Weise herausgefordert werden. Während ¡DARK! Installationen in fast völliger Dunkelheit zeigte, wird ¡BRIGHT! dem Besucher etwas abverlangen: alle Installationen nutzen weißes Licht in Form von Neon oder Leuchtstoffröhren und sind zugleich eine Hommage an langsam im Verschwinden begriffene Lichtquellen.

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Deutscher Lichtkunstpreis für Brigitte Kowanz

Brigitte Kowanz Infinity and Beyond Beitrag Österreich-Pavillon (Detail) 2017 iPhone 09.01.2007 Neon, Spiegel: 80 cm x 190 cm x 19 cm Foto: Tobias Pilz

Brigitte Kowanz erhält den Deutschen Lichtkunstpreis. Mit der Auszeichnung ehrt die Robert Simon Kunststiftung die international erfolgreiche Wiener Künstlerin für ihr herausragendes Lebenswerk. Brigitte Kowanz ist die dritte Künstlerin, an die der mit 10.000 Euro dotierte Preis vergeben wird. Der Deutsche Lichtkunstpreis wird alle zwei Jahre im Kunstmuseum Celle verliehen. Erster Preisträger war 2014 Otto Piene und zweiter Mischa Kuball 2016. Weiterlesen

Mischa Kuball erhält den Deutschen Lichtkunstpreis

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Mischa Kuball

2013 kreierte Mischa Kuball in Kattowitz die „Ghosttram“. Foto: Krzysztof Szeweczyk

Mischa Kuball erhält den Deutschen Lichtkunstpreis. Mit der Auszeichnung ehrt am Sonntag, 17. Januar, die Robert Simon Kunststiftung den international agierenden Künstler für seinen herausragenden Umgang mit Licht als Medium der öffentlichen (Inter-)Aktion. Mischa Kuball ist der zweite Künstler, an den der mit 10.000 Euro dotierte Preis vergeben wird. Der Deutsche Lichtkunstpreis wird alle zwei Jahre im Kunstmuseum Celle verliehen. Erster Preisträger war 2014 Otto Piene.

Otto Piene war der erste Preisträger. Foto: LWL

Otto Piene war der erste Preisträger. Foto: LWL

„Kuball ist kein Maler des Lichts, Kuball ist ein Konzeptkünstler des Lichts, ein politischer Künstler des Lichts – eine einzigartige Position von Rang.“ (Peter Weibel) In seinen Installationen macht der Künstler die politischen und sozialen Dimensionen des künstlerischen Werkstoffs Licht kenntlich „Licht ist Soziologie, Licht ist Politik“ umschreibt Mischa Kuball selbst seinen Ansatz. Weiterlesen

Pionier der Lichtkunst und Schöpfer der Himmelsskulpturen ist tot

Otto Piene im Jahr 2012: Damals besprach er mit Kuratorin Melanie Bono und LWL-Museumsdirektor  Dr. Hermann Arnhold den Umzug und die Neugestaltung seines Werkes "Silberne Frequenz". Foto: LWL

Otto Piene im Jahr 2012: Damals besprach er mit Kuratorin Melanie Bono und LWL-Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold den Umzug und die Neugestaltung seines Werkes „Silberne Frequenz“. Foto: LWL

Er schuf Himmelsskulpturen und Feuerbilder und galt als Mitbegründer der Gruppe ZERO als Erneuer der Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg. Otto Piene lebte für die Magie des Lichts. Am Donnerstagnachmittag ist der Pionier der Nachkriegskunst, der sich auf sein nächstes Sky-Event in Berlin freute, gestorben. In einem Taxi – friedlich und zufrieden, wie ein Sprecher der ZERO-Foundation mitteilte.

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Förderpreis für junge Lichtkünstler

„Der reflektierende Korridor | Entwurf zum Stoppen des freien Falls, 2002Das Zentrum von Olafur Eliasson im Zentrum für internationale Lichtkunst Unna am 26. Oktober  2012. Foto: www.frankvinken.com

„Der reflektierende Korridor | Entwurf zum Stoppen des freien Falls, 2002Das Zentrum von Olafur Eliasson im Zentrum für internationale Lichtkunst Unna am 26. Oktober 2012. Foto: www.frankvinken.com

Erstmalig wird im Januar 2015 der International Light Art Award (ILAA) vergeben, der vom Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna und der RWE Stiftung initiiert wurde. Im Kontext des von der UNESCO ausgerufenen „Internationalen Jahr des Lichts“ zeichnet der ILAA vielversprechende Künstler und Künstlerinnen aus, deren Werke für die Weiterentwicklung der Lichtkunst wegweisend sind. Der Gewinner des ILAA erhält ein Preisgeld von 10.000 Euro.

Ausstellung über drei Monate

Die erst-, zweit- und drittplatzierten Künstler haben zudem die Möglichkeit, ihre eingereichten Konzepte in den Ausstellungsräumen des Zentrums für Internationale Lichtkunst zu realisieren und für drei Monate öffentlich auszustellen. Weiterlesen

Schalter auf „On“ am 28. Juni

 

Auch die Installation "Inbetween" von Philipp Geist wird in Celle zu sehen sein. Foto: Thomas Schroör

Auch die Installation „Inbetween“ von Philipp Geist wird in Celle zu sehen sein. Foto: Thomas Schröder

So viele Lichtkünstler unter einem Dach. Das gab es in Deutschland noch nie. „Scheinwerfer. Lichtkunst in Deutschland im 21. Jahrhundert“ nennt sich die Schau im Celler Kunstmuseum. Am 28. Juni werden die Schalter auf „On“ gestellt. Dann erstrahlen 36 Positionen auf 1000 Quadratmetern Ausstellungsfläche über drei Etagen. Glühbirnen, Leuchtdioden, Neonlicht und Leuchtstoffröhren, Projektor, Beamer und Laser liefern den Leuchtstoff. Weiterlesen