Tag Archiv für Lüdenscheid

Hoffen auf die magischen Momente

LichtRouten

Bettina Pelz und Tom Groll erschaffen seit 2002 die Lüdenscheider LichtRouten immer wieder neu. Foto: Wolfgang Teipel

Auf dem Weg von der Konzeptidee bis zur endgültigen Umsetzung wird oftmals bis zur letzten Minute improvisiert. Das hat Bettina Pelz in vielen Jahren gelernt. Deshalb bleibt die Kuratorin der Lüdenscheider LichtRouten 2018 meist ganz gelassen. Auch wenn sich beim Pressegespräch das Handy immer wieder meldet. „Sorry“, sagt sie. Und nach einer kurzen Unterbrechung geht es weiter.

Wenige Tage vor der Eröffnung der LichtRouten 2018 hat sie sich ein wenig Zeit genommen. Wir sitzen im Café Fabriksken. Vor Bettina Pelz steht eine große Tasse Tee. Neben ihr sitzt Aymen Gharbi, ihr Ko-Kurator der großen Lichtkunst-Ausstellung „Interference“ in Tunis. Er gehört in Lüdenscheid fest zum Team und übernimmt unter anderem Arbeiten an der LichtRouten-Website www.lichtrouten.de und die Betreuung der Künstler. Weiterlesen

Große Kunst mit Klebeband

Das Aufbauteam hat im Loher Wäldchen alle Hände voll zu tun. Leiter rauf, Leiter runter: kein leichter Job. Foto: Wolfgang Teipel

Große Kunst mit Klebeband: Das Aufbauteam von „Numen / For Use“ bereitet im Loher Wäldchen eine Installation für die Lüdenscheider LichtRouten 2018 vor. Seit Montag, 17. September, werden ungezählte Meter Klebeband zwischen den Bäumen verspannt. So entsteht eine interaktive und transparente Skulptur. Der Clou: Bis zu fünf Besucher können sich gleichzeitig in dem bizarren Gebilde aufhalten.

Numen / For Use ist ein österreichisch-kroatisches Design-Kollektiv, das bekannt für Arbeiten ist, die sich an der Schnittstelle zwischen Szenographie, Industrie- und Raumdesign sowie Konzeptkunst bewegen. Weiterlesen

Karim Jabbari bringt Schriftzeichen zum Leuchten

Ein Beispiel für die faszinierende Licht-Kalligraphie von Karim Jabbari. Bei den LichtRouten 2018 wird sie im Parkhaus Weststraße zu sehen sein.

 

Die Lüdenscheider LichtRouten 2018 rücken näher. Seit Monaten bereiten sich die beiden Kuratoren Bettina Pelz und Tom Groll mit einem Team von Assistenzen auf das Forum für Licht in Kunst, Design und Architektur vom 28. September bis 7. Oktober vor. 20 Künstler/innen aus Europa, den USA, Afrika und Lateinamerika, wie sie Licht in Zeichnung, Malerei, Photographie, Skulptur, Installation und Performance einsetzen. Weiterlesen

Starke Akzente in der Stadt des Lichts

Stadt des Lichts

Die Lichstele am Bahnhof – ein starkes Signal für die Stadt des Lichts. Foto: Guido Raith

Sechs leuchtende scharfe Schnitte gliedern die Fassade des Insta-Lagers auf der Hohe Steinert. „Fuchsfeuer“ nennen der Saarbrücker Licht-Designer Tobias Link und das Lüdenscheider Unternehmen die Installation, die seit den Lichtrouten 2013 den 50 Meter langen, 38 Meter breiten und 18 Meter hohen grauen Kubus veredelt. Die scharf konturierten wechselnden Farbverläufe erinnern an Polarlichter und zeigen, was moderne LED-Technik aus dem Hause Insta zu leisten vermag.

Impulse werden aufgenommen

Die Impulse, die Lüdenscheid als „Stadt des Lichts“ aussendet, werden aufgenommen. Weiterlesen

LED – Stärken und Schwächen

LED

Die Lichtausbeute von LEDs kann sehr unterschiedlich sein. Viele aktuelle Produkte haben jedoch Lichtausbeuten, die höher sind, als die von vergleichbaren konventionellen Lichtquellen. Foto: Fotolia.com / © demarco

Nahezu täglich wird man mit vielfältigen Aussagen zu Stärken und Schwächen von LEDs konfrontiert. Das Deutsche Institut für angewandte Lichttechnik (DIAL) in Lüdenscheid hat einige verbreitete Behauptungen ausgewählt, die hier vorgestellt werden.

»LEDs mit derselben Farbtemperatur sehen immer gleich aus«
Diese Aussage trifft leider – mit Ausnahme von Glühlampen – auf keine technische Lichtquelle zu. Die Farbtemperatur, gemeint ist eigentlich die »ähnlichste Farbtemperatur«, ist keine präzise Angabe einer Lichtfarbe. Insbesondere die Leuchtstoff konvertierten weißen LEDs unterliegen großen Fertigungsschwankungen und es bedarf großer Anstrengungen beim nachgelagerten Selektionsverfahren (das sog. »Binning«), halbwegs gleiche Lichtfarben auszufiltern.

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Eigene Lichttechnik veredelt das Insta-Lager

Tobias Link hat die Fassade mit sechs farblich gestalteten LED-RGB Lichtlinien zerteilt und ihr so einen besonderen Charakter verliehen. Foto: Guido Raith

Tobias Link hat die Fassade mit sechs farblich gestalteten LED-RGB Lichtlinien zerteilt und ihr so einen besonderen Charakter verliehen. Foto: Guido Raith

Lüdenscheid. Als Investition in die Zukunft versteht Insta den Lagerneubau, der am Firmenstandort in Lüdenscheid, Hohe Steinert in Betrieb genommen wurde. Damit sind die Leistungen und Produkte von Insta an einem Standort gebündelt. Alle Lagergüter aus dem Standort an der Talstraße in Lüdenscheid wurden nun hierher verlagert.

Insta trägt damit dem weiteren Wachstumskurs Rechnung und verbessert damit seine Dienste und Leistungen gegenüber seinen Kunden. Weiterlesen

Gutes Licht erhöht die Leistungsfähigkeit

Das Kunststoff-Institut in Lüdenscheid veranstaltet am 26. Juni bereits zum neunten Mal die Tagung zum Themenkomplex Lichtdesign. Foto: www.kunststoff-institut-luedenscheid.de

Das Kunststoff-Institut in Lüdenscheid veranstaltet am 26. Juni bereits zum neunten Mal die Tagung zum Themenkomplex Lichtdesign. Foto: www.kunststoff-institut-luedenscheid.de

Licht sind nicht nur Photonen, die von A nach B wandern – Licht verleiht dem Menschen Emotionen. Licht erfüllt unterschiedlichste Aufgaben: Es unterstützt das Auge, gibt Orientierung, dient als Warnung, beeinflusst den Bio-Rhythmus, schmückt die Umgebung und kann für funktionelle Aspekte genutzt werden. Lichtdesign und Lichttechnik gehen als Bereich der Lichtplanung längst weit über rein funktionale Aspekte hinaus. Gute Lichtverhältnisse sind für die Leistungsfähigkeit, das Sicherheitsbedürfnis und das Wohlbefinden von hoher Bedeutung. Weiterlesen

Sonnabend setzt auf deutsche Texte

Sonnabend2größer

Die jüngste Band von Klaus Sonnabend trägt schlicht den Namen „Sonnabend“.

Ende 2012 ruft Klaus Sonnabend (Gesang & Gitarre) seine Mitstreiter Martin Szalay (Bass & Gesang), Philip Ritter (Keyboards & Gesang) und Claus Schulte (Schlagzeug) zusammen. Es folgen spontane Kurztournee, Label, Debüt-Album. Der Beginn einer außergewöhnlichen Geschichte, von denen die Band auch in ihren Songs einige auf Lager hat. Die kleinen Dinge und die großen Gefühle des Lebens, die Irrungen und Wirrungen des Hier und Jetzt.

Pointierte Alltagspoesie

In pointierter Alltagspoesie und mit charismatischer Stimme macht Sänger Klaus den Zuhörer zum Eingeweihten, lädt ein zum Mitgehen, Innehalten und Nachdenken. All dies verpackt in knackig-frische Arrangements mit viel Platz für die Vollblutmusiker an ihren Instrumenten individuell zu glänzen.
„Sehr persönliche Songs, in denen sich das ganz normale Leben mit seinen Höhen und Tiefen spiegelt…musikalisch bewegten sich die tiefgründigen, emotionalen Songs, die um große Gefühle, Erwartungen, Wünsche, Enttäuschungen, Glück, Schmerz und Tod kreisten, zwischen Soul und Pop…“ (Lüdenscheider Nachrichten Nov. 2012).

Passionierte Musiker

„Brillant arrangierte Eigenkompositionen, die in ihrer Form so nur von passionierten Musikern mit langjähriger Erfahrung dargeboten werden konnten . . . Hooklines und Refrains, dem Gitarrenpop entliehen, so einprägsam, griffig, dass einfach jeder dabei mitgehen kann.“ (Westfälischen Rundschau März 2013)
„Viel Funk, Schwung und gute Laune gab es auf der Bühne, auch mal ein nachdenklicher Song dazwischen, kompetente Musiker mit einem Sänger, der sich auch gerne einmal ein Duett mit Stimme und E-Gitarre lieferte.“ (General Anzeiger Bonn Nov. 2013)
Zurücklehnen und Genießen? Feiern und Mitsingen? Alles erlaubt – Sonnabend eben!

In vielen Bands und Projekten aktiv

Klaus Sonnabend ist in vielen Bands und Projekten aktiv. „Daneben ist es mir besonders wichtig, eigene Songs und Ideen umzusetzen. Ich explodiere förmlich jeden Tag vor lauter Ideen und die müssen ihren Weg nach Draußen finden”, heißt es aus seiner Website www.klaussonnabend.de . Sonnabend, das steht für eine vielschichtige Art von Musik, stimmungsgeladen und energetisch, einfach und doch perfektioniert.

Sonnabend singt über die Liebe und Leid, über Erwartungen und Enttäuschungen, über Gefühle und Gedanken – über das ganz normale Leben. Doch seine Texte sind alles andere als profan. Sie sind meist einfach, aber immer einfallsreich, mit Hintergrund und Spiel zur Interpretation. „Mit meiner jüngsten Band, die schlichtweg den Namen Sonnabend trägt, setze ich wieder auf meine Muttersprache. Das ist nicht ungewöhnlich im Genre, aber ungewöhnlich für mich, der ich doch weiß: Soul- und Funkmusik mit deutschen Texten sind auch für die heutige Zeit noch sehr unüblich“, sagt der Musiker.

Klaus Sonnabend (Gesang und Gitarre)
Philip Ritter (Keyboard)
Martin Szalay (Gesang und Bass)
Claus Schulte (Schlagzeug)

Samstag, 8. Februar, 20 Uhr

Kulturhaus Lüdenscheid

Vorverkauf 10 Euro, jeweils zzgl. 10% Ticketing-Gebühr

An der Abendkasse zzgl. 0,50 Euro wenn nicht anders angegeben.

Theaterkasse des Kulturhauses:
Tel.: 02351 / 171 299
Freiherr-vom-Stein-Str. 9
58511 Lüdenscheid

 

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Lennespiegel

Blütezeit mit „Gotti“ Schumann

Ansturm vor der Bühne der Schützenhalle: Hier spielten die großen Bands. (alle Fotos aus dem Besitz von Michael Nürenberg)

von Wolfgang Teipel

Die besten Tage unseres Lebens – das war für viele Lüdenscheider die Zeit von 1960 bis 1980. Bands schossen aus dem Boden, überall war was los. Es war die Ära der Rockkonzerte in der Schützenhalle und die Epoche, in der Stadtjugendpfleger Gottfried „Gotti“ Schumann mit jungen Leuten Europa bereiste. Kinder rebellierten gegen die Eltern. Das gesellschaftliche und kulturelle Leben in der Bundesrepublik Deutschland veränderte sich nachhaltig. „Die besten Tage unseres Lebens“ – das ist auch der Titel eines Buches von Dietmar Simon und Michael Nürenberg.

Wie es damals war

Es ist der Jugendkultur in Lüdenscheid vom Anfang der 60er bis zum Ende der 70er Jahre gewidmet. „Es verfolgt keinen wissenschaftlichen Anspruch, son­dern will möglichst viele interessierte Menschen erreichen, sowohl diejenigen, die in den Jahren um 1970 Jugendliche waren als auch ihre Nachkommen, die wissen möchten, wie es damals war“, heißt es in einem Exposé zu dem 288 Seiten starken Band. Der Titel ist aus dem Bryan-Adams-Song „Summer of  ‘69“ entnommen.

1967-00-00 Beat-Wettbewerb mit Jurytisch

Die Lüdenscheider Band „Hi-You-There!“ mit den Bracht-Zwilligen und den Wever-Brüdern bei einem Beat-Wettbewerb in Lüdenscheid. Vor der Bühne ist der Jury-Tisch zu sehen.

Nach rund dreijähriger Recherche stellen die beiden Autoren das Buch (Herausgeber ist der Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid) in der Stadtbücherei (Freitag, 29. November, ab 16 Uhr) der Öffentlichkeit vor.

Fast 1000 Fotos und andere Bilder

Dietmar Simon und Michael Nürenberg haben die lokale Presse und andere schriftliche Quellen aus dieser Zeit ausgewertet. Sie haben einige Dutzend von Zeitzeugen befragt. Diese Frauen und Männer berichten über ihre Erlebnisse und Erfahrungen aus den besten Tagen ihres Lebens. Dazu gibt es jede Menge Anschauungsmaterial. Das Buch enthält fast 1000 Fotos und andere Bilder. „Schon mit dem ersten Aufruf 2010 haben wir eine Lawine losgetreten“, erinnert sich Michael Nürenberg.

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Gotti Schumann (links) 1968 bei der Eröffnung des Studio 19 an der Kerksigstraße mit Lord Uli und dem damaligen Manager Udo Scholz aus Brügge.

Tausende beeinflusst

Die Autoren orientieren sich an der Dienstzeit von Stadtjugendpfleger Gottfried Schumann. Er sorgte von 1965 bis 1976 maßgeblich dafür, dass sich die örtliche Jugendkultur stark entwickelte und Tausende junger Menschen davon beeinflusst wurden.

Große Bedeutung hatte die neue populäre Musik. In Lüdenscheid entwickelte sich zusätzlich zur bestehenden Jazzszene starkes Interesse an der Beatkultur. Oft argwöhnisch betrachtet von den Erwachsenen, fanden sich Jugendli­che zu „Beatbällen“ zusammen, gründeten eigene Bands und verbrachten ihre Freizeit mit dieser Musik und ihren Begleiterscheinungen. Um 1970 ent­wickelte sich dies zur Kultur der Rockmusik weiter.

Zentrum der Beat- und Rockmusik

Lüdenscheid wurde zu einem Zentrum der Beat- und Rockmusik in Westdeutschland. Bis 1970 war die Stadt Schau­platz von Auftritten internationaler Bands wie den „Kinks“, den „Equals“ und „Shocking Blue“ (und deutscher Gruppen wie den „Lords“ und den „Rattles“). In den Jahren danach folgten zahllose Gastspiele von namhaften Vertretern der progressiveren Rockmusik  (z. B. „Deep Purple“, „Eloy“, „Can“, „Ekseption“). Erst Mitte der 70er Jahre ver­lagerten sich die Veranstaltungsorte bekannter Musiker in die größeren Städte. Parallel dazu entwickelte sich die einheimische Musikszene.

Das neue Terrain neben der sogenannten Hochkultur enthielt auch anderes. So wurde Lüdenscheid 1968 auf Schumanns Initiative zum Schauplatz eines „Eu­ropäischen Jugendfestivals“. Es stellte einen gewissen Kontrapunkt zur 700-Jahr-Feier der Stadt Lüdenscheid dar. Im „Studio 19“, einem neuen Musiklokal, blieben junge Leute weitge­hend unter sich.

Jugend aktiver als je zuvor

Schumann organisierte Rei­sen in andere europäische Länder, nach England, in die Tschechoslowakei, nach Rumänien, Jugoslawien und Spanien. Auch die Veränderungen der politischen Alltagskultur gingen an Lüden­scheid nicht vorbei. 1968 bildete sich auch hier eine „APO“. In der Schule und im öffentlichen Leben wurden junge Leute aktiver als jezuvor.

Kommunalpolitik kritisch

Die Arbeit von Gottfried Schumann zog Jugendliche und junge Erwachsene stark an. Die Kommunalpolitik entwickelte allerdings in der ersten Hälfte der 70er Jahre eine kritische Haltung. Jugendpflege sollte mehr sein als nur die Veranstal­tung von Konzerten und Reisen. Dazu kam Schumanns unbüro­kratische Art. Sie führte zu Widerständen in der städtischen Verwaltung. „Gotti“ zog sich schließlich zu Beginn des Jahres 1977 aus dem Amt zurück. Das war das Aus für „die besten Tage unseres Lebens“.

Die Zeit nach der Ära Schumann wird übereinstimmend als eine Phase des Niedergangs der Jugendkultur in Lüdenscheid beschrieben.

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Insta-Licht für den Buschmannshof

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Eine Bodenlichtlinie von Insta schmückt jetzt den Buschmannshof in Herne Wanne-Eickel. Foto: www.insta.de

Lichttechnik aus Lüdenscheid für Herne Wanne-Eickel: Für die Umgestaltung des Buschmannshofs in Herne Wanne-Eickel hat das Lüdenscheider Unternehmen Insta die LED Bodenlichtlinie instalight 1060 geliefert. Sie wurde in eine ACO Drain Entwässerungsrinne „Sideline“ eingebaut.

Anlaufpunkt für Bürger und Besucher

Der Buschmannshof liegt im zentralen Bereich der Wanner Innenstadt. Die Gestaltung dieses großen Stadtplatzes war ein wenig in die Jahre gekommen. Die bestehenden Pavillons mussten den Baumaßnahmen der Emschergenossenschaft zur Errichtung eines neuen Reinwasserkanals weichen. Damit war die Zeit gekommen, den Platz umfassend umzugestalten und ihn in seiner Bedeutung als Anlaufpunkt für Bürger und Besucher zu stärken. Wie Insta mitteilt, wurde nach Fertigstellung des Reinwasserkanals durch die Emschergenossenschaft im Dezember 2011 mit den Bauarbeiten für die Platzgestaltung begonnen.

Anfang Januar 2012 erfolgten die Gründungsarbeiten für die Überdachung der Haltestelle. Anschließend wurde die Stahlkonstruktion der verglasten Kuppel am Boden montiert.

Dynamische und statische Lichtszenen

Der Veranstaltungsplatz im Stufenbereich hat eine 36 Meter lange ACO Sideline Entwässerungsrinne mit einer Aufnahme für die Insta- LED Bodenlichtlinie instalight 1060 erhalten. Die instalight 1060 ist so ansteuerbar, dass sehr kleine Bereiche unabhängig über die Insta-Lichtsteuerung instalight Control angesteuert werden kann. Dadurch sind viele dynamische und statische RGB Lichtszenen möglich. Instalight Control steuert parallel auch die Grundbeleuchtung des Projektes. Gesteuert wird über ein Touch Tableau mit IP-Anbindung. Mittlerweile sind sowohl die Überdachung als auch Kiosk und Technikgebäude fertig gestellt. Im Rahmen des Stadtfestes „Wanner Mondnächte“ wurde der Platz am 30. Mai 2013 feierlich der Öffentlichkeit übergeben.

Die Projektbeteiligten
Architekt: Hummert Architekten
Bauherr: Stadt Herne
Installation Leuchten und Steuerung: Stadtwerke Herne
Planung Beleuchtung/Steuerung Bodenlinie: Tecnoplan Marschke / Herne
LED-Technik: Insta Lightment/Lüdenscheid

Folgende Produkte wurden eingesetzt:
36 Meter Bodenlichtlinie instalight 1060 LX (Ledtrix/RGB), verbaut in der ACO Drain Sidline Entwässerungsrinne

Komplette Steuerung instalight Control
Lichtmanagementsystem mit Lichtsteuertableau, IP-Anbindung, Einbindung in das KNX- System, inkl. der kompletten Projektierung, Programmierung und Inbetriebnahme über das Insta Lichtmanagementsystem wird auch die Beleuchtung der Überdachung mitgesteuert.

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