Tag Archiv für Lüdenscheid

Objekte strahlen im Schwarzlicht

LichtRouten

Im Innenraum der Eröserkirche ist ein ganz eigener Kosmos entstanden. Foto: Wolfgang Teipel

Lebenswege – sie können gerade verlaufen, unterbrochen werden oder auch mal vom ursprünglichen Ziel abweichen. „Lebenswege“, so nennt der polnische Künstler Marek Radke seine Rauminstallation im Erdgeschoss des Sauerlandcenters. Sie ist während der Lüdenscheider LichtRouten 2018 von 19.30 bis 24 Uhr zu sehen.

Marek Radke verwendet in seinen Arbeit Schwarzlicht und fluozierende Farben. So werden seine Installationen zu wahren Wunderkammern. Zu „Lebenswege“ gehört auch eine riesige Silberfolie, die von einem Ventilator in Bewegung versetzt wird. Weiterlesen

Der Florist des Wandels sagt’s mit Blumen

 

Flowers of Change

Pierre Estève mit einer seiner vielen Flowers of Change. Foto: Wolfgang Teipel

Sag’s mit Blumen: Pierre Estève ist der Florist des Wandels. Sein Projekt „Flowers of Change“ bietet vielen die Chance, über den tiefgreifenden Wandel in der Welt nachzudenken. Bei den LichtRouten Lüdenscheid ist im Garten der Humboldtvilla sein Garten mit 150 Blumen aus Plastik zu sehen. Er soll zum Meditieren einladen.

„Schaut Euch den Garten nicht nur von außen an. Geht hinein, hört den Sound und geht in Euch“, appelliert der Franzose ans Publikum. Die zunehmende Vermüllung der Welt ist sein großes Thema. Weiterlesen

Hoffen auf die magischen Momente

LichtRouten

Bettina Pelz und Tom Groll erschaffen seit 2002 die Lüdenscheider LichtRouten immer wieder neu. Foto: Wolfgang Teipel

Auf dem Weg von der Konzeptidee bis zur endgültigen Umsetzung wird oftmals bis zur letzten Minute improvisiert. Das hat Bettina Pelz in vielen Jahren gelernt. Deshalb bleibt die Kuratorin der Lüdenscheider LichtRouten 2018 meist ganz gelassen. Auch wenn sich beim Pressegespräch das Handy immer wieder meldet. „Sorry“, sagt sie. Und nach einer kurzen Unterbrechung geht es weiter.

Wenige Tage vor der Eröffnung der LichtRouten 2018 hat sie sich ein wenig Zeit genommen. Wir sitzen im Café Fabriksken. Vor Bettina Pelz steht eine große Tasse Tee. Neben ihr sitzt Aymen Gharbi, ihr Ko-Kurator der großen Lichtkunst-Ausstellung „Interference“ in Tunis. Er gehört in Lüdenscheid fest zum Team und übernimmt unter anderem Arbeiten an der LichtRouten-Website www.lichtrouten.de und die Betreuung der Künstler. Weiterlesen

Große Kunst mit Klebeband

Das Aufbauteam hat im Loher Wäldchen alle Hände voll zu tun. Leiter rauf, Leiter runter: kein leichter Job. Foto: Wolfgang Teipel

Große Kunst mit Klebeband: Das Aufbauteam von „Numen / For Use“ bereitet im Loher Wäldchen eine Installation für die Lüdenscheider LichtRouten 2018 vor. Seit Montag, 17. September, werden ungezählte Meter Klebeband zwischen den Bäumen verspannt. So entsteht eine interaktive und transparente Skulptur. Der Clou: Bis zu fünf Besucher können sich gleichzeitig in dem bizarren Gebilde aufhalten.

Numen / For Use ist ein österreichisch-kroatisches Design-Kollektiv, das bekannt für Arbeiten ist, die sich an der Schnittstelle zwischen Szenographie, Industrie- und Raumdesign sowie Konzeptkunst bewegen. Weiterlesen

Karim Jabbari bringt Schriftzeichen zum Leuchten

Ein Beispiel für die faszinierende Licht-Kalligraphie von Karim Jabbari. Bei den LichtRouten 2018 wird sie im Parkhaus Weststraße zu sehen sein.

 

Die Lüdenscheider LichtRouten 2018 rücken näher. Seit Monaten bereiten sich die beiden Kuratoren Bettina Pelz und Tom Groll mit einem Team von Assistenzen auf das Forum für Licht in Kunst, Design und Architektur vom 28. September bis 7. Oktober vor. 20 Künstler/innen aus Europa, den USA, Afrika und Lateinamerika, wie sie Licht in Zeichnung, Malerei, Photographie, Skulptur, Installation und Performance einsetzen. Weiterlesen

Starke Akzente in der Stadt des Lichts

Stadt des Lichts

Die Lichstele am Bahnhof – ein starkes Signal für die Stadt des Lichts. Foto: Guido Raith

Sechs leuchtende scharfe Schnitte gliedern die Fassade des Insta-Lagers auf der Hohe Steinert. „Fuchsfeuer“ nennen der Saarbrücker Licht-Designer Tobias Link und das Lüdenscheider Unternehmen die Installation, die seit den Lichtrouten 2013 den 50 Meter langen, 38 Meter breiten und 18 Meter hohen grauen Kubus veredelt. Die scharf konturierten wechselnden Farbverläufe erinnern an Polarlichter und zeigen, was moderne LED-Technik aus dem Hause Insta zu leisten vermag.

Impulse werden aufgenommen

Die Impulse, die Lüdenscheid als „Stadt des Lichts“ aussendet, werden aufgenommen. Weiterlesen

LED – Stärken und Schwächen

LED

Die Lichtausbeute von LEDs kann sehr unterschiedlich sein. Viele aktuelle Produkte haben jedoch Lichtausbeuten, die höher sind, als die von vergleichbaren konventionellen Lichtquellen. Foto: Fotolia.com / © demarco

Nahezu täglich wird man mit vielfältigen Aussagen zu Stärken und Schwächen von LEDs konfrontiert. Das Deutsche Institut für angewandte Lichttechnik (DIAL) in Lüdenscheid hat einige verbreitete Behauptungen ausgewählt, die hier vorgestellt werden.

»LEDs mit derselben Farbtemperatur sehen immer gleich aus«
Diese Aussage trifft leider – mit Ausnahme von Glühlampen – auf keine technische Lichtquelle zu. Die Farbtemperatur, gemeint ist eigentlich die »ähnlichste Farbtemperatur«, ist keine präzise Angabe einer Lichtfarbe. Insbesondere die Leuchtstoff konvertierten weißen LEDs unterliegen großen Fertigungsschwankungen und es bedarf großer Anstrengungen beim nachgelagerten Selektionsverfahren (das sog. »Binning«), halbwegs gleiche Lichtfarben auszufiltern.

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Eigene Lichttechnik veredelt das Insta-Lager

Tobias Link hat die Fassade mit sechs farblich gestalteten LED-RGB Lichtlinien zerteilt und ihr so einen besonderen Charakter verliehen. Foto: Guido Raith

Tobias Link hat die Fassade mit sechs farblich gestalteten LED-RGB Lichtlinien zerteilt und ihr so einen besonderen Charakter verliehen. Foto: Guido Raith

Lüdenscheid. Als Investition in die Zukunft versteht Insta den Lagerneubau, der am Firmenstandort in Lüdenscheid, Hohe Steinert in Betrieb genommen wurde. Damit sind die Leistungen und Produkte von Insta an einem Standort gebündelt. Alle Lagergüter aus dem Standort an der Talstraße in Lüdenscheid wurden nun hierher verlagert.

Insta trägt damit dem weiteren Wachstumskurs Rechnung und verbessert damit seine Dienste und Leistungen gegenüber seinen Kunden. Weiterlesen

Gutes Licht erhöht die Leistungsfähigkeit

Das Kunststoff-Institut in Lüdenscheid veranstaltet am 26. Juni bereits zum neunten Mal die Tagung zum Themenkomplex Lichtdesign. Foto: www.kunststoff-institut-luedenscheid.de

Das Kunststoff-Institut in Lüdenscheid veranstaltet am 26. Juni bereits zum neunten Mal die Tagung zum Themenkomplex Lichtdesign. Foto: www.kunststoff-institut-luedenscheid.de

Licht sind nicht nur Photonen, die von A nach B wandern – Licht verleiht dem Menschen Emotionen. Licht erfüllt unterschiedlichste Aufgaben: Es unterstützt das Auge, gibt Orientierung, dient als Warnung, beeinflusst den Bio-Rhythmus, schmückt die Umgebung und kann für funktionelle Aspekte genutzt werden. Lichtdesign und Lichttechnik gehen als Bereich der Lichtplanung längst weit über rein funktionale Aspekte hinaus. Gute Lichtverhältnisse sind für die Leistungsfähigkeit, das Sicherheitsbedürfnis und das Wohlbefinden von hoher Bedeutung. Weiterlesen

Sonnabend setzt auf deutsche Texte

Sonnabend2größer

Die jüngste Band von Klaus Sonnabend trägt schlicht den Namen „Sonnabend“.

Ende 2012 ruft Klaus Sonnabend (Gesang & Gitarre) seine Mitstreiter Martin Szalay (Bass & Gesang), Philip Ritter (Keyboards & Gesang) und Claus Schulte (Schlagzeug) zusammen. Es folgen spontane Kurztournee, Label, Debüt-Album. Der Beginn einer außergewöhnlichen Geschichte, von denen die Band auch in ihren Songs einige auf Lager hat. Die kleinen Dinge und die großen Gefühle des Lebens, die Irrungen und Wirrungen des Hier und Jetzt.

Pointierte Alltagspoesie

In pointierter Alltagspoesie und mit charismatischer Stimme macht Sänger Klaus den Zuhörer zum Eingeweihten, lädt ein zum Mitgehen, Innehalten und Nachdenken. All dies verpackt in knackig-frische Arrangements mit viel Platz für die Vollblutmusiker an ihren Instrumenten individuell zu glänzen.
„Sehr persönliche Songs, in denen sich das ganz normale Leben mit seinen Höhen und Tiefen spiegelt…musikalisch bewegten sich die tiefgründigen, emotionalen Songs, die um große Gefühle, Erwartungen, Wünsche, Enttäuschungen, Glück, Schmerz und Tod kreisten, zwischen Soul und Pop…“ (Lüdenscheider Nachrichten Nov. 2012).

Passionierte Musiker

„Brillant arrangierte Eigenkompositionen, die in ihrer Form so nur von passionierten Musikern mit langjähriger Erfahrung dargeboten werden konnten . . . Hooklines und Refrains, dem Gitarrenpop entliehen, so einprägsam, griffig, dass einfach jeder dabei mitgehen kann.“ (Westfälischen Rundschau März 2013)
„Viel Funk, Schwung und gute Laune gab es auf der Bühne, auch mal ein nachdenklicher Song dazwischen, kompetente Musiker mit einem Sänger, der sich auch gerne einmal ein Duett mit Stimme und E-Gitarre lieferte.“ (General Anzeiger Bonn Nov. 2013)
Zurücklehnen und Genießen? Feiern und Mitsingen? Alles erlaubt – Sonnabend eben!

In vielen Bands und Projekten aktiv

Klaus Sonnabend ist in vielen Bands und Projekten aktiv. „Daneben ist es mir besonders wichtig, eigene Songs und Ideen umzusetzen. Ich explodiere förmlich jeden Tag vor lauter Ideen und die müssen ihren Weg nach Draußen finden”, heißt es aus seiner Website www.klaussonnabend.de . Sonnabend, das steht für eine vielschichtige Art von Musik, stimmungsgeladen und energetisch, einfach und doch perfektioniert.

Sonnabend singt über die Liebe und Leid, über Erwartungen und Enttäuschungen, über Gefühle und Gedanken – über das ganz normale Leben. Doch seine Texte sind alles andere als profan. Sie sind meist einfach, aber immer einfallsreich, mit Hintergrund und Spiel zur Interpretation. „Mit meiner jüngsten Band, die schlichtweg den Namen Sonnabend trägt, setze ich wieder auf meine Muttersprache. Das ist nicht ungewöhnlich im Genre, aber ungewöhnlich für mich, der ich doch weiß: Soul- und Funkmusik mit deutschen Texten sind auch für die heutige Zeit noch sehr unüblich“, sagt der Musiker.

Klaus Sonnabend (Gesang und Gitarre)
Philip Ritter (Keyboard)
Martin Szalay (Gesang und Bass)
Claus Schulte (Schlagzeug)

Samstag, 8. Februar, 20 Uhr

Kulturhaus Lüdenscheid

Vorverkauf 10 Euro, jeweils zzgl. 10% Ticketing-Gebühr

An der Abendkasse zzgl. 0,50 Euro wenn nicht anders angegeben.

Theaterkasse des Kulturhauses:
Tel.: 02351 / 171 299
Freiherr-vom-Stein-Str. 9
58511 Lüdenscheid

 

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