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Kommunen werden zu Klimahelden

Klimahelden

Alle Kommunen können zu Klimahelden werden. (Foto: Trilux)

Alle sprechen vom Klimawandel und niemand unternimmt etwas dagegen? Von wegen: Städte und Gemeinden können jetzt schnell und einfach mit gutem Beispiel vorangehen und zu Klimahelden werden. Das teilt der Arnsberger Leuchtenhersteller Trixlux mit. Denn das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) unterstütze auch 2014 kommunale LED-Sanierungsprojekte für Innen- und Hallenbeleuchtung mit finanziellen Fördermaßnahmen.

Weg durch den Dschungel der Bürokratie

Und weil die Fördertöpfe manchmal ein wenig im Bürokratie-Dschungel versteckt sind, stehe TRILUX den Antragstellern mit umfangreichen, kostenlosen Service-Leistungen zur Seite, heißt es weiter. Das beginne  bei der ersten Checkliste über die Lichtplanung und den Förderantrag bis hin zur Projektumsetzung. So könnten selbst kleinere Kommunen mit minimalem Aufwand in eine normgerechte, sparsame und umweltfreundliche Beleuchtungslösung investieren, die sich innerhalb kürzester Zeit amortisiere.

Finanzieller Anreiz

Es sei ein attraktiver finanzieller Anreiz: 2014 fördere das BMU kommunale LED-Sanierungsprojekte für Innen- und Hallenbeleuchtung mit einem Zuschuss von 30 Prozent, der nicht zurückgezahlt werden müsse. Die wichtigste Voraussetzung, um die Förderung zu erhalten: Die LED-Beleuchtungstechnik müsse die CO2-Emission um mindestens 50 Prozent verringern. Dazu könne die Lösung auch mit einem Lichtmanagementsystem kombiniert werden.

LED Leuchten

LED-Leuchten können die CO2-Emission spürbar verringern.

Kommunen, die ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten und so zu Klimahelden werden wollen, können den Antrag im Zeitraum vom 01. Januar 2014 bis zum 30. April 2014 beim Projektträger Jülich stellen, so Trilux.

Service-Angebot entwickelt

Um die praktischen Hemmschwellen und bürokratischen Hürden rund um die Sanierung zu überwinden, hat TRILUX ein umfassendes Service-Angebot entwickelt. „Wir stehen allen Interessenten mit unserem Know-how und einem maßgeschneiderten Leistungsportfolio zur Seite, so dass die Antragsteller die Fördermittel mit minimalem Aufwand maximal ausschöpfen können“, erklärt Thomas Kretzer, Geschäftsführer bei TRILUX, „unsere fachkundigen Berater begleiten die Kunden von der Erfassung der alten Beleuchtungsanlage über Lichtplanung, Effizienznachweis und Antragsstellung bis zur Installation der neuen LED-Beleuchtungslösung. Dabei richtet sich unser Angebot nicht nur an die ‚Großen im Markt‘ – wir zeigen auch kleineren Kommunen, was machbar ist und wie sie von den Fördermaßnahmen profitieren können.“

Viele sind antragsberechtigt

Antragsberechtigt sind Kommunen, kommunale Unternehmen und Verbünde, Träger von Bildungseinrichtungen sowie Kirchen. Mögliche Sanierungsprojekte sind zum Beispiel Büros, Bildungseinrichtungen, Besprechungsräume, Flure, Gänge, Werk- oder Sporthallen. Weitere Informationen, Details und Berechnungsbeispiele fasst TRILUX in der aktuelle BMU-Broschüre „Auf LED umrüsten und Klimaheld werden“zusammen. Download hier

Schalksmühle bei Nacht

Rathausplatz Anschit

So ähnlich könnte der Rathausplatz nach dem Umbau aussehen, wenn das Lichtkonzept von Uwe Knappschneider umgesetzt wird.

von Wolfgang Teipel

Schalksmühle bei Nacht – das könnte bald komplett anders aussehen. Zurzeit läuft die Entwurfsplanung für eine neue Ausleuchtung des Ortskerns. Grundlage dafür ist ein preisgekrönter Wettbewerbsbeitrag des Wuppertaler Lichtplaners Uwe Knappschneider, Inhaber des Büros Licht/Raum/Stadt-Planung. Er kreiert für die Volmegemeinde „Orte des Lichts“ – vom Rathausplatz bis in die Mühlenstraße.

Bestandteil der Regionale-Vorhaben

Das neue Lichtkonzept ist Bestandteil der Vorhaben zur Regionale 2013 und keineswegs nur Zukunftsmusik. „Die Mittel dafür werden fließen“, sagt Oliver Emmerichs vom Fachbereich Planen und Bauen bei der Gemeindeverwaltung. Im Grundsatz seien alle Vorhaben zur Aufwertung des Ortskerns von der Landesregierung genehmigt. „Alle Anträge, die wir jetzt stellen, sind Folgeanträge.“ Die Mittel für die dringend notwendigen Verbesserungen in der Volmegemeinde stammen aus einem speziellen Förderprogramm für kleinere Städte und Gemeinden.

Maßgeschneidert für Schalksmühle

„Das ist wie maßgeschneidert für uns“, berichtet Oliver Emmerichs. Dazu kommt: Schalksmühle zählte zu den ersten Antragsstellern, die förderwürdige Projekte vorweisen können. Unter dem Strich handelt es sich um ein großes Paket. Dazu gehören unter anderem der Umbau des Rathausplatzes, die Umgestaltung der Bahnhofstraße und des Schnurrenplatzes sowie die Aufwertung der Mühlenstraße. Das neue Licht im Ortskern ist dabei das Tüpfelchen auf dem i.

Gemeinde liegt im Trend

Damit liegt Schalksmühle im Trend. Die Beleuchtung von Straßen, Plätzen und Gebäuden wird aus der Sicht von Stadtplanern immer wichtiger. „Licht kann die Identität eines Ortes stark prägen“, erklärt auch Oliver Emmerichs.

Deshalb sollen auch Meinerzhagen, Kierspe und Halver vom Schalksmühler Lichtwettbewerb profitieren. Sie beteiligen sich mit der Volmegemeinde am Regionale-Projekt „Oben an der Volme – ein Fluss verbindet“. „Die Regionale-Partner könnten durchaus Elemente aus dem Entwurf für Schalksmühle übernehmen.“

Verbindende Elemente

So käme zu den verbindenden Elementen wie der gemeinsamen Kulturachse Art Volmetal, dem durchgehenden Radweg von Schalksmühle bis Meinerzhagen und der Aufnahme des durchgängigen Personenverkehrs auf der Schiene eine weitere Gemeinsamkeit hinzu.

Warum hat sich das Preisgericht für den Entwurf des Wuppertaler Lichtplaners entschieden? Immerhin hatten zwölf Büros ihre Pläne eingereicht. „Sein Konzept ließ sich am besten auf Schalksmühle übertragen“, erläutert Oliver Emmerichs. Uwe Knappschneider hat sich für ein Mastensystem entschieden.

Unterschiedliche Ansätze

„Daneben gab es zwei weitere, komplett unterschiedliche Ansätze.“ Träger des zweiten Preises (Mario Hägele, Atelier für Architektur und Lichtplanung, Stuttgart) hatte ein Seilsystem mit Lichtquellen entwickelt. Auf ein System von Bodenleuchten setzte der Träger des dritten Preises, Day & Light, Frank Vetter und Ulrike Werning, München. „Auch diese Vorschläge hatten ihren Reiz, ließen sich aufgrund der Örtlichkeiten aber nur schwer umsetzen.“ Bodenleuchten könnten aufgrund der geringen Einbautiefe am Rathausplatz dort nicht verwendet werden.

Volmepark 1

Diana Ramaekers Detailentwurf für den Volmepark erhielt einen Sonderpreis.

Zu Knappschneiders Mastensystem kommt ein weiterer Clou: Der Wuppertaler Lichtplaner verwendet in seinem Konzept Leuchtmittel regionaler Unternehmen wie Erco, Hoffmeister-Leuchten und Trilux.

Lichtkunst im Volmepark?

Einen Sonderpreis vergaben die Preisrichter an die niederländische Lichtkünstlerin Diana Ramaekers. Ihr kreativer Entwurf beeindruckte insbesondere Oliver Hoffmeister von Hoffmeister-Leuchten. Er lobte spontan einen Sonderpreis aus. „Das eröffnet uns die Möglichkeit, gegebenenfalls mit Diana Ramaekers über die künstlerisch gestaltete Installation, beispielsweise im Bereich des Volmeparks, zu sprechen“, erläutert Oliver Emmerichs.

Als die Jury Anfang Oktober tagte, war die Niederländerin mit einer Arbeit beim Internationalen Festival für Licht in Kunst und Architektur vertreten. „Eine faszinierende Veranstaltung“, sagt Oliver Emmrichs. „Aber 365 Tage im Jahr Lichtrouten in ganz Schalksmühle, das passt einfach nicht.“

Informieren und diskutieren: Das Quartiersbüro an der Bahnhofstraße 13 ist dienstags von 14 bis 17 Uhr und donnerstags von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Hier liegen auch die Entwürfe der Lichtdesigner aus.

Blogger-Kollegen:

www.sesekegefluester.de

www.nordstadtblogger.de

www.rundblick-unna.de

bergkamen-infoblog.de

Tödlicher-Spätsommer