Tag Archiv für Kunsthaus Kloster Gravenhorst

Poetische Projektionen im Kloster

Wanderung

Diese Installation von Sigrid Sandmann war bei der „Extraschicht 2012“ an der Ruhr-Uni Bochum zu sehen. Foto: Carola Loeser

 

Sigrid Sandmann ist als Künstlerin international tätig, kommt gerade aus einem Lichtfestival in Portugal zurück und war in Deutschland u.a. auf der internationalen Lichtbiennale „Lichtsichten“ in Bad Rothenfelde 2012 zu sehen. Ab Sonntag ist sie mit ihren Werken im Kunsthaus Kloster Gravenhorst bei Hörstel vertreten.

Leuchtende Wortzeichen

Ortspezifische, soziale und kulturelle Zusammenhänge sowie die Vermittlung lebendiger Geschichte sind meist Ausgangspunkte der künstlerischen Arbeit von Sigrid Sandmann. In ihren großformatigen Arbeiten werden leuchtende Wortzeichen zu abstrakten Bildern und zu einem Echo von Gedanken und Assoziationen.

Doppeldeutige Frage liefert den Ausstellungstitel

Welchen Weg sind sie gegangen? – mit dieser doppeldeutigen Frage (sie liefert auch den Titel der Ausstellung) möchte Sigrid Sandmann Mädchen und Frauen aus der Region in ihrer künstlerischen Arbeit mit einbeziehen. Ein kleines Wortspiel – was einerseits die Fantasie über das längst vergangene Klosterleben in Gravenhorst anregen soll, andererseits das Nachdenken über den eigenen, persönlichen Weg. Die gesammelten Worte und Sätze überführt die Künstlerin in eine große, raumfüllende, poetische Lichtprojektion für den großen Saal.

Neben den Lichtprojektionen gibt es weitere Lichtinstallationen, die auch eine interaktive Beteiligung der Besucherinnen und Besucher ermöglichen.

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Das Kunsthaus Kloster Gravenhorst liegt in der Nähe von Hörstel. (Foto: Pressestelle Kreis Steinfurt)

Die Lichtprojektion wird mit Unterstützung der Firma Pani Projection & Lighting, Wien (A) realisiert.

Das Kloster Gravenhorst liegt in der Nähe der Stadt Hörstel, idyllisch am Fuße des Teutoburger Waldes, umgeben von Gräften und Streuobstwiesen, aber auch verkehrsgünstig direkt an die A30.

Ehemaliges Zisterzienserkloster

Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster wurde im Jahre 1256 von Ritter Konrad von Brochterbeck und seiner Frau Amalgardis von Budde gegründet. Die Klosteranlage samt Wirtschaftsgebäuden ist als einzigartiges Denkmal in der westfälischen Klosterlandschaft nahezu vollständig erhalten. Im Rahmen der „Regionale 2004 links und rechts der Ems“ hat der Kreis Steinfurt die Trägerschaft übernommen und das denkmalgeschützte Kloster mit Unterstützung des Landes NRW, saniert und zum Kunsthaus umgebaut.

Schnittstelle zwischen Kunst und Kommunikation

Das DA, Kunsthaus bietet heute mit seinem spartenübergreifenden Programm an der Schnittstelle zwischen Kunst und Kommunikation einen ungewöhnlichen Erfahrungsraum für zeitgenössische Kultur. Ausstellungen der Gegenwartskunst, Licht-, Klang- und Medienkunst sowie Konzerte und Führungen laden zum Genuss der Kunst sowie zum Mitdenken, Mitmachen und Miterleben ein.

 

Termin Ausstellung:  1. Dezember 2013 – 2. März 2014
Eröffnung:
1. Dezember um 16 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst mit Künstlergespräch: 7. Februar 2014

Kollegen:

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Tödlicher-Spätsommer

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