Jacqueline Hen gewinnt den International Light Art Award

Jacqueline Hen ist die Gewinnerin des International Light Art Awards. Foto: Frank Vinken

Der Gewinner des 3. International Light Art Award steht fest: JACQUELINE HEN (*1989, D) wurde von einer internationalen Fachjury gewählt und hat sich somit gegen mehr als 350 eingereichte Konzepte aus insgesamt 61 Ländern behaupten können.

Nachdem die Jury das Niveau der Finalist*innen insgesamt sehr überzeugend fand, gelangte sie einstimmig zu dem Entschluss, der Installation „Light High“ der deutschen Lichtkünstlerin den Preis zuzusprechen. Es handelt sich dabei um einen bühnenartigen Raum, der dank einer verspiegelten Decke und einem Boden aus Wasser in seinen Dimensionen multipliziert und illusionistisch überhöht wird. Gitterförmig angebrachte Lichtelemente werden in einer abwechslungsreichen Choreografie zum Einsatz gebracht, so dass sich unterschiedliche Muster und Effekte ergeben, die von einem subtilen Sound ergänzt werden. Über einen Steg betreten die Besucher*innen die Bühne und können so selbst zu Akteur*innen des Kunstwerks werden.

Gemeinsam mit den Arbeiten der weiteren Nominierten Yasuhiro Chida (*1977, JP) und dem Duo Dachroth + Jeschonnek (*1981, *1984, D) wird die Installation bis zum 10. November im Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna zu sehen sein. Alle zwei Jahre verleiht die innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft gemeinsam mit dem Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna den mit 10.000 Euro dotierten Award, um das Genre der Lichtkunst zu fördern.

„Ich bin persönlich ausgesprochen begeistert von der diesjährigen Edition des International Light Art Awards. Die drei Finalistinnen und Finalisten haben nicht nur Fachkenntnis und herausragende Expertise bewiesen, sondern auch gezeigt, wie stark Lichtkunst mit wissenschaftlicher und technologischer Forschung korreliert. Ihre Installationen überzeugen in ästhetischer wie konzeptueller Hinsicht und die Entscheidung, unter ihnen einen Gewinner bzw. eine Gewinnerin zu wählen, ist der Jury sichtlich schwergefallen. Ich freue mich sehr, dass der ILAA mit seiner dritten Edition ein international anerkannter Orientierungspunkt für Innovationen und Tendenzen auf dem Gebiet der Lichtkunst und darüber hinaus geworden ist,“ sagt John Jaspers, Direktor des Zentrums für Internationale Lichtkunst Unna.

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