Countdown für den 1. LichtKunstKalender läuft

Auch Kuno Seltmann liefert Beiträge für den 1. Lüdenscheider LichtKunstKalender. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Der Countdown für den 1. Lüdenscheider LichtKunstKalender läuft. Am 1. Dezember wird das erste Video des von Tom Groll initiierten Lichtkunstprojektes auf dem Seitenschiff der Erlöserkirche zu sehen sein (18 bis 22 Uhr). Tom Groll hat die Beiträge von Katharina Berndt, Kuno Seltmann, Oliver Iserloh, Robert Sochacki, die mit dem Sound von Sam Khatam versehen sind, schon in Gänze gesehen. „Es wird fantastisch“, schwärmt er. „Und es wird einige Überraschungen geben.“

Das Publikum darf keinen Adventskalender herkömmlicher Art erwarten. Auch wenn sich das Konzept an den klassischen Begleiter durch die Vorweihnachtszeit anlehnt.

Jeden Tag wird in einer festgelegten Reihenfolge ein neues Video der beteiligten Künstler gezeigt. An den drei Samstagen vor Heiligabend ist dann eine Zusammenfassung aller bis dahin gezeigten Videos zu sehen. Das gilt auch für Heiligabend und die beiden Weihnachtsfeiertage.

Tom Groll und André Westermann vor dem Seiteneingang der Erlöserkirche: Der LSM-Geschäftsführer lieferte den Impuls, aus dem der 1. Lüdenscheider LichtKunstKalender entstanden ist. Tom Groll entwickelte anschließend die Idee und setzte sie mit Künstlerkolleg*innen um. Foto: Wolfgang Teipel

Mit von der Partie sind auch Mitglieder des Lüdenscheider LichtRoutenkollektivs. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lüdenscheider Lichtrouten und andere Lichtkunstaktionen in der Kreisstadt zu unterstützen. Sie werden an den drei Samstagen vor Weihnachten vor Ort sein (18 bis 20 Uhr) und Auskünfte zu den Künstlern und dem Gesamtkunstwerk geben.

Wichtiger Partner bei diesem Projekt ist neben der Kirchengemeinde, den Stadtwerken und Livesound das Lüdenscheider Stadtmarketing (LSM). LSM-Geschäftsführer André Westermann lieferte die Initialzündung. Er war mit der Bitte an Tom Groll herangetreten, für die Vorweihnachtszeit etwas Besonderes zu erschaffen. „Der LichtKunstKalender ist ein weiterer Mosaikstein in unserem Konzept, die Innenstadt zu beleben. Wir wollen Menschen einen Anlass geben, die City zu besuchen, auch wenn sie gerade mal nicht shoppen, sondern einfach nur bummeln wollen.“

Im Sommer waren es die Kleinkunst- und Musikaktionen. Jetzt wird es der LichtKunstKalender auf einer immerhin 300 Quadratmeter großen Projektionsfläche. Zudem unterstützt LSM den Verein Onkel Willi und Söhne beim ehrgeizigen Projekt „Paint the Wall“, bei dem großformatige Street-Art-Werke auf Fassaden in der Innenstadt aufgebracht worden sind. „Weitere Aktionen zur Belebung der Innenstadt werden folgen“, kündigt André Westermann an.

Das LichtKunstKalender-Kollektiv hat sein Projekt während intensiver Video-Konferenzen entwickelt. „Ein spannender Prozess“, sagt Tom Groll. Anders wäre es zu Corona Zeiten nicht möglich gewesen. Außerdem: Robert Sochacki sitzt in Polen, Kuno Seltmann, Katharina Berndt und Oliver Iserloh haben von Hamburg, Bremen und Düsseldorf aus gearbeitet.

So haben sie dem Corona-Blues den Kampf angesagt. Auch für sie selbst ist das Projekt ein Lichtblick. „Wir sind ja alle durch die Schutzbestimmungen während der Corona-Pandemie betroffen“, sagt Tom Groll. Da gebe ein solches Projekt wieder echten Auftrieb.

 

 

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